Startklar für den ersten Job: Was sich die Generation Z wünscht

 

Die Generation Z, kurz Gen Z, ist die Nachfolge-Generation der Generation Y. Ihre Mitglieder kamen zwischen 1995 und 2010 zur Welt. Die ältesten sind nun um die 23 Jahre alt, haben mindestens ihren Bachelor in der Tasche und strömen aktuell oder bald auf den Arbeitsmarkt. Sie sind startklar für den ersten Job. Doch was soll er bieten, der erste Job nach dem Studium? Die Jobbörse StepStone hat in einer aktuellen Studie unter Studierenden nachgefragt und wartet mit spannenden Ergebnissen auf.

 

Was erwartet die Generation Z vom ersten Job?

Was ist jungen Arbeitnehmern, die dem Arbeitsmarkt bereits oder bald zur Verfügung stehen, besonders wichtig? Das Karriereportal StepStone ist dieser Frage aus gutem Grund nachgegangen. Schließlich sollten Arbeitgeber gut über die Vorlieben ihrer künftigen Angestellten informiert sein.

 

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Umso klarer können sie die entsprechenden Vorzüge in Stellenanzeigen herausarbeiten und so bei der Gen Z punkten. Dabei gilt: Authentizität ist Pflicht. Unternehmen sollten in Jobinseraten nur die Mehrwerte herausarbeiten, über die sie auch wirklich verfügen. Im schlimmsten Fall sprechen sich Schönfärbereien nämlich herum, was einen gewaltigen Imageschaden nach sich ziehen kann. Also: Gar nicht erst darüber nachdenken!

 

Wie tickt die Generation Z? Was muss man der Generation Z bieten?

Laut der Erkenntnisse von StepStone haben Deutschlands Studierende eine sehr klare Vorstellungen davon, was ihnen im Arbeitsleben wichtig ist. Für rund drei Viertel aller Nachwuchstalente ist ein attraktives Grundgehalt der mit Abstand wichtigste Aspekt bei der Wahl des ersten Arbeitgebers.

 

Doch was verstehen Berufsstarter unter einem attraktiven Gehalt? Dazu heißt es in der Studie: „Zwei Fünftel der Befragten stellen sich ein erstes Jahresgehalt zwischen 36.000 und 45.000 Euro brutto vor, 38 Prozent erwarten unter 35.000 Euro jährlich.“

 

Gehalt ist der ausschlaggebende Faktor bei der Jobsuche

Für den Report hat die Online-Jobplattform StepStone übrigens 3.500 Studierende befragt, die aktuell an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind. Dabei wird klar: Je höher der Abschluss, desto höher sind auch die Erwartungen an das Einstiegsgehalt. Vier von zehn Masterstudenten stellen sich für den ersten Job ein Jahresgehalt von mindestens 46.000 Euro pro Jahr vor, jeder fünfte Promovierende erwartet sogar mehr als 55.000 Euro per anno vom ersten Arbeitgeber.

 

Doch der schnöde Mammon allein ist nicht das einzige, was für die Generation Z zählt. Für die Nachfolgegeneration der Ypsiloner ist außerdem die eigene persönliche Entwicklung im Job ein ausschlaggebender Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers.

 

Die Generation Z will einen ausgeklügelten Karriereplan

44 Prozent schauen bei der Jobsuche daher ganz genau hin, ob das Unternehmen, bei dem sie sich bewerben, eine gute Referenz für die zukünftige Karriere sein könnte oder nicht. Darüber hinaus ist die persönliche Weiterbildung für neun von zehn Studierenden ein grundlegender Faktor bei der Entscheidung für den ersten Arbeitgeber.

 

77 Prozent der Angehörigen der Generation Z legen außerdem Wert auf eine langfristige Laufbahnplanung innerhalb eines Unternehmens. Knapp drei Viertel wünschen sich von ihrem Arbeitgeber eine dezidiertere Personalentwicklung zur Führungskraft.

 

Arbeitsbedingungen: Diese sind der Generation Z wichtig

Die Gen Z hat außerdem genaue Vorstellungen davon, wie sie arbeiten möchte. Auch das ist ein Ergebnis der StepStone-Erhebung: Acht von zehn Befragten geben an, Teil eines selbstverantwortlichen Teams sein zu wollen. 78 Prozent der Antwortenden legen großen Wert darauf, möglichst selbstbestimmt zu arbeiten. Genauso viele bevorzugen ein Unternehmen mit flachen Hierarchien. Straff organisierte Strukturen wünscht sich hingegen nicht mal jeder zweite Berufsstarter.

 

Auch über die Größe ihres künftigen Brötchengebers machen sich die Studienabsolventen im Vorfeld ihre Gedanken. 66 Prozent wollen zunächst bei einem mittelständischen Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitern anheuern.

 

Karrierevorstellungen: Geschlechter haben unterschiedliche Pläne

Was die weitere Karriere angeht, haben Männer und Frauen unterschiedliche Vorstellungen. Die Herren geben sich dabei etwas experimentierfreudiger als die Damen. Die Gründung eines eigenen Unternehmens sowie eine Tätigkeit für ein Start-Up werden von männlichen Studierenden eher präferiert als von weiblichen. Frauen finden dagegen oft eine sichere Tätigkeit im öffentlichen Dienst attraktiver.

 

Unabhängig vom Geschlecht fühlen sich derweil nur die wenigsten der Befragten an ihren aktuellen Studienort gebunden. Der Großteil der Berufseinsteiger ist räumlich flexibel und würde für den ersten Arbeitgeber auch in eine andere Region ziehen. Sechs von zehn Nachwuchstalenten freuen sich bei der Wahl eines Arbeitsstandortes sogar auf eine neue Umgebung.

 

Umzug für die Karriere: Kein Problem

37 Prozent geben an, bis zu 50 Kilometer außerhalb des Wohnortes nach einem Job zu suchen, 19 Prozent sind bundesweit offen für eine andere Stadt. Lediglich sieben Prozent behaupten, standortgebunden zu sein – sie wären allerdings bereit, am Wochenende zum Wohnort zu pendeln.

 

Für die Bereitschaft, in eine andere Stadt zu ziehen oder zu pendeln, wünschen sich Berufsstarter allerdings auch ein Entgegenkommen der Unternehmen: 83 Prozent geben an, dass ihnen flexible Arbeitszeiten wichtig seien. Fast genauso viele legen Wert darauf, Übernachtungskosten am Arbeitsort erstattet zu bekommen. 81 Prozent wünschen sich ein Jobticket. Die Möglichkeit, einen bis drei Tage pro Woche Home-Office zu machen, erwarten gut zwei Drittel der Befragten.

 

Digital Recruiting DOWN

 

StepStone Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers nimmt Unternehmen hier klar in die Pflicht: „Die Fachkräfte von morgen sind anspruchsvoll und wissen genau, was sie wollen. Gleichzeitig sind sie aber auch bereit, dafür einiges zu investieren. Wer als Arbeitgeber solche Wünsche ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn er einzelne Stellen nicht besetzen kann. Der Fachkräftemangel ist bis zu einem gewissen Grad immer auch ein hausgemachtes Problem. Wer die passenden Mitarbeiter für sich gewinnen möchte, muss seine Attraktivität steigern und dem Wunsch nach mehr Flexibilität im Berufsalltag entgegenkommen.“

 


 

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