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Generation Z: Die wichtigsten Informationen im Überblick

Sonja Dietz

Sonja Dietz

Nach Y kommt Z. Nicht nur im Alphabet ist das so. Auch in der Generationenforschung. Entsprechend ist die Generation Z Nachfolger der Generation Y. Diese strömt jetzt auf den Arbeitsmarkt. Und wie jede Generation vor Ihr haben auch die Z’ler oder Zoomer ganz besondere Vorlieben und Bedürfnisse, an denen sich Arbeitgeber messen lassen müssen. Wir sagen Ihnen alles, was Sie über das Recruiting der Generation Z wissen müssen.

 

  1. Was ist die Generation Z? Eine Definition
  2. Generation Z vs Millennials: Wie tickt die Generation Z?
  3. Das sind die typischen Merkmale der GenZ
  4. Recruiting der Generation Z aus technischer Sicht
  5. Checkliste: So machen Sie Ihr Online-Recruiting z-kompatibel

 

Was ist die Generation Z? Eine Definition.

Porträt einer Attraktiven jungen Frau

© deagreez – adobe stock

Die Generation Z, kurz Gen Z, ist die Nachfolge-Generation der Generation Y. Ihre Mitglieder kamen zwischen 1995 und 2010 zur Welt. Die ältesten Vertreter gehen inzwischen stark auf die 30 Jahre zu. Jüngere Zoomer, wie die Generation Z auch genannt wird, haben hingegen mindestens ihren Bachelor in der Tasche und sind startklar für den ersten Job. Was sie besonders macht: Die Generation Z hat das Internet quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Sie ist die erste Generation, die komplett mit digitalen Technologienaufgewachsen ist.

 

Im Gegensatz zur Vorgängergeneration wurde die Gen Z also schon im Kindesalter zum Beispiel mit Sozialen Medien konfrontiert, weiß die Informationsflut des Internetzeitalters noch besser zu verarbeiten und ist technisch noch versierter. Sie kennt eine Welt ohne neue Technologien nicht. Die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt verwischen für die Gen Z damit immer damit mehr. Das Smartphone ist Alltagsgegenstand Nummer eins und eröffnet die Welt zu Instagram, WhatsApp, YouTube und Co. Hier tauschen sich die so genannten Digital Natives aus und konsumieren Wissen. Erfindungen wie das Telefon sind eher out.

 

Generation Z vs Millennials: Wie tickt die Generation Z?

Da die Generation Z anders sozialisiert ist, als die Generationen vor ihr, stellt sie auch an die Arbeitswelt andere Anforderungen. Damit Sie Ihr Recruiting perfekt auf die Z’ler abstimmen können, sollten Sie also gut über die Vorlieben ihrer künftigen Angestellten informiert sein.

 

Wichtig dabei ist: Arbeiten Sie Ihre Vorzüge, die Sie der Generation Z bieten können, in Stellenanzeigen, in ihren Social-Media-Auftritten und auf Ihrer Karrierehomepage klar heraus. Dabei gilt: Authentizität ist Pflicht. Unternehmen sollten in ihrem Recruiting nur die Mehrwerte herausarbeiten, über die sie auch wirklich verfügen.

 

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Im schlimmsten Fall sprechen sich Schönfärbereien nämlich herum, was einen gewaltigen Imageschaden nach sich ziehen kann. Also: Gar nicht erst darüber nachdenken! Worüber sollten Sie am besten gegenüber der GenZ reden? Im folgenden stellen wir Ihnen die besonderen Merkmale der Generation Z einmal genauer vor. Dazu haben wir 5 Punkte identifiziert, die Sie in Ihrem Recruiting zur Sprache bringen sollten.

 

Das sind die typischen Merkmale der GenZ

#1 Gehaltsvorstellungen der Generation Z

Das Gehalt muss einfach stimmen. Das ist ein indiskutabler Fakt. Je höher der Abschluss, desto höher sind auch die Erwartungen der GenZ an das Einstiegsgehalt. Masterstudenten peilen für den ersten Job zum Beispiel ein Jahresgehalt von mindestens 46.000 Euro per anno an, Promovierte erwarten im Schnitt 55.000 Euro im Jahr.

 

Wichtig dabei ist der Faktor Transparenz: Aufgrund der hohen Relevanz des Gehaltes, wünschen sich junge Kandidaten bereits zu Beginn des Bewerbungsprozesses eine konkrete Angabe des Einkommens – am besten schon in der Stellenanzeige. Der Wunsch ist unter den Zoomern groß, die Verkrampfung rund ums Thema Geld endlich zu lockern und einfach darüber reden zu können.

 

#2 Die Generation Z will einen ausgeklügelten Karriereplan

Die Z‘ler schauen bei der Jobsuche außerdem ganz genau hin, ob das Unternehmen, bei dem sie sich bewerben, eine gute Referenz für die zukünftige Karriere sein könnte oder nicht. Das machen sie von verschiedenen Faktoren abhängig: Von einer guten Employer Brand beispielsweise, also der Arbeitgebermarke eines Unternehmens. Darüber hinaus ist es wichtig, dass es angemessene Weiterbildungsangebote gibt – immerhin ist lebenslanges Lernen längst keine Modeerscheinung mehr.  Außerdem wollen die meisten Vertreter der GenZ beim Thema Karriere nichts dem Zufall überlassen und legen Wert auf eine langfristige Laufbahnplanung innerhalb eines Unternehmens.

 

#3 Arbeitsbedingungen: Diese sind der Generation Z wichtig

Die Gen Z weiß außerdem ganz genau, wie sie arbeiten möchte. Wichtig ist den Zoomern vor allem ein hoher Grad an Selbstverantwortung und möglichst flache Hierarchien. Straff organisierte Strukturen und starre Hierarchien betrachten die Z’ler hingegen als überholt.

 

 

#4 Karrierevorstellungen: Geschlechter haben unterschiedliche Pläne

Was die Karriere angeht, haben Männer und Frauen unterschiedliche Vorstellungen. Die Herren geben sich dabei etwas experimentierfreudiger als die Damen. Die Gründung eines eigenen Unternehmens sowie eine Tätigkeit für ein Start-Up werden von männlichen Jobanwärtern eher präferiert als von weiblichen. Frauen finden dagegen oft eine sichere Tätigkeit im öffentlichen Dienst attraktiver.

 

#5 Sinnsuche: Generation Z legt größten Wert auf Sinnhaftigkeit

Und noch etwas ist wichtig, um die Generation Z zu verstehen: Die Zoomer sind Sinnsucher. Sie geben sich nicht mehr allein damit zufrieden, der nächsten Gehaltserhöhung hinterherzujagen oder einer höheren Stufe auf der Karriereleiter. Sie wollen nicht mehr nur aus Eigeninteresse arbeiten, sondern in ihrem Beruf ein übergeordnetes Ziel verfolgen. Stichwort: Purpose, was soviel heißt wie Sinn oder Zweck e. Nach diesem Kriterium suchen junge Kandidaten ihre Stelle aus.

 

In der Auslegung, was eine Tätigkeit nun zu einem Job mit Purpose macht, gehen die Ansichten von Arbeitnehmern allerdings ziemlich weit auseinander. Grundlegend sollte eine Arbeit die folgenden vier Merkmale erfüllen, um als sinnvoll wahrgenommen zu werden:

  • Die Arbeit sollte eine Bedeutung oder einen Nutzen für andere haben.
  • Der Job sollte zu den eigenen Fähigkeiten und zu den persönlichen Zielen im Leben passen.
  • Der Arbeitnehmer sollte hinter den Werten seines Arbeitgebers stehen und sich mit ihnen identifizieren.
  • Kein Arbeitnehmer sollte sich als austauschbare Nummer in der Belegschaft fühlen.

 

Sie erfüllen diese und weitere Kriterien? Sehr gut, dann betonen Sie diese in Ihrer Recruiting-Kampagne.

 

Recruiting der Generation Z aus technischer Sicht

Frau mit Pad in der Hand

© NDABCREATIVITY – adobe stock

 

Das machen Sie bereits? Und dennoch bereitet Ihnen die Personalbeschaffung der Generation Z Probleme? Die Nachfolger der GenY wollen einfach nicht anbeißen? Dafür könnte es eine plausible Erklärung geben: IhreRecruitingprozesse sind  aus technischer Sicht nicht z-kompatbel.

 

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Erinnern Sie sich, was wir Ihnen zu Beginn erläutert haben? Die Generation Z gehört zu den so genannten Digital Natives. Sie sind in der digitalen Welt groß geworden und kennen eine Welt ohne WhatsApp, Instagram und Co nicht. Bedeutet: Für sie muss immer alles schnell, einfach und mit möglichst wenigen Klicks gehen. Doch davon sind viele Recruitingprozesse noch meilenweit entfernt.

 

So optimieren Sie Ihr Online-Recruiting für die Generation Z

Zum Beispiel sind viele Karrierewebseiten und Stellenanzeigen noch weit entfernt von dem, was die Generation Z unter einer optimalen Gestaltung versteht. Ein großer Teil der Karrierehomepages oder Stellenanzeigen ist noch nicht einmal mobil optimiert und somit über Smartphone und Tablet nur schwer abrufbar. Doch gerade diese Gadgets sind so etwas wie der verlängerte Arm der GenZ. Sind Inhalte darüber nicht darstellbar, springt sie ab und surft weiter zum nächsten Angebot. Chance vertan.

 

Außerdem fehlen vielen Karriereauftritten authentisches Bildmaterial und ein Recruiting Video und gut strukturierte Inhalte. Häufig sind auch die Recruitingprozesse viel zu komplex. Hm, da sollte dringend Hand angelegt werden! Worauf es dabei ankommt? Die folgende Checkliste hilft Ihnen weiter.

 

Checkliste: So machen Sie Ihr Online-Recruiting z-kompatibel

Usability / Nutzerorientierung

  • Stellenanzeige und Karrierehomepage müssen problemlos von verschiedenen Endgeräten abrufbar sein, Experten bezeichnen das als responsives Design.
  • Machen Sie es Kandidaten außerdem leicht, sich bei Ihnen zu bewerben. Alles sollte mit wenigen Klicks funktionieren. Hierfür gibt es Formate wie die One-Click-Bewerbung oder die Bewerbung per Chatbot.

Design & Authentizität

  • Eingebundene und einfach erfassbare Infografiken machen die schnelle Aufnahme von Informationen leichter.
  • Professionelle Videos und Bilder aus dem Unternehmen verschaffen einen Überblick über die Atmosphäre im Betrieb, die Kandidaten lernen die Arbeitsplatzgestaltung und die Kollegen kennen.
  • Verzichten Sie auf Stockphotos, um ihre Internetauftritte zu gestalten. Nutzen Sie stattdessen Bildmaterial mit echten Kollegen statt mit Models. Alles andere wird als Fake empfunden.

Inhalte

  • Arbeitgeber können sich durch eine klare Beschreibung Ihrer Vorzüge und Mehrwerte von anderen Unternehmen abheben.
  • Design und Aussagen sollten zusammenpassen: Ist das das Unternehmensumfeld jung und dynamisch? Dann sollte dem auch das Layout und die Sprache der Karrierehomepage oder der Stellenanzeige Rechnung tragen.

Candidate Experience

  • Gerade für junge Jobsuchende stellt es eine gewisse Beruhigung dar, wenn in Stellenanzeigen oder auf der Karrierehomepage ein Ansprechpartner genannt wird, den sie für die Bewerbung kontaktieren können. Das verschafft Sicherheit.
  • Warten Sie nach einem Bewerbungseingang nicht zu lange, bis Sie Kandidaten Feedback geben, ob sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden oder nicht.
  • Wenn sich der Entscheidungs-Prozess etwas länger hinzieht, geben Sie Kandidaten immer wieder Statusupdates. Sie sind es gewohnt, rund um die Uhr mit ihrem Umfeld vernetzt zu sein. Berücksichtigen Sie das auch im Recruiting.

 

Sie fragen sich, wie Sie Ihre Recruiting-Kampagne genau auf die Bedürfnisse der Generation Z abstimmen können? Wir beraten Sie gerne bezüglich Design und Schaltung Ihrer Stellenanzeige auf den perfekten Kanälen. Dabei beziehen wir nicht nur Jobbörsen in die Auswahl ein, sondern auch Soziale Medien. Nehmen Sie jederzeit Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie!

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