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Social Recruiting: Was Recruiter vom Marketing lernen können

Veröffentlicht am 4. August 2019

social recruiting
Kandidaten sind für Unternehmen ein rares Gut. Das hat zur Folge, dass sie sie zum Beispiel im Social Recruiting auf den Sozialen Medien umwerben müssen wie Kunden. Was Recruiter dabei von ihren Kollegen aus dem Marketing lernen können.

 

Social Recruiting: Kandidaten für das eigene Unternehmen begeistern

Im Recruiting reicht das Schalten einer einzigen Stellenanzeige schon lange nicht mehr aus. Stattdessen arbeiten Recruiter ganz ähnlich wie im Marketing ergänzend dazu unterschiedlichste Inhalte aus und streuen diese auf den verschiedensten Kanälen. Hier kommt es auf einen gut abgestimmten Mix aus Bildern, Videoinhalten, Jobinseraten und Beiträgen aus dem Mitarbeiterblog und News aus dem Unternehmen an.

 

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Aber nicht nur inhaltlich – auch, was die Wahl der zu bespielenden Kanäle angeht, hat sich das Recruiting dem Marketing in den letzten Jahren angenähert. In beiden Bereichen haben zum Beispiel die sozialen Medien eine erhebliche Bedeutung gewonnen, um für das eigene Unternehmen oder sein Produkt zu werben.

 

Social Recruiting: Die Bedeutung steigt

Wobei die Bedeutung des Social Recruiting, also der Personalsuche über soziale Netzwerke, sogar noch ein wenig höher anzusiedeln ist als das des Social Selling. Denn genau hier tummelt sich die am heißest begehrte Kandidatengruppe. Die Rede ist von den Digital Natives – den Generationen Y und Z.

 

Sie sind als erste Generationen in einer voll digitalisierten Welt aufgewachsen und recherchieren und teilen alle möglichen Informationen ganz selbstverständlich rund um die Uhr mit ihren Smartphones in den sozialen Netzen. Längst nutzen sie Social Networks auch für die Jobsuche und Karriereplanung und folgen gezielt den Unternehmensauftritten potenzieller Arbeitgeber. Entsprechend gut finden es Kandidaten, „wenn Social-Media-Anwendungen (von Arbeitgebern) in der Personalbeschaffung eingesetzt werden“, heißt es dazu in der Studie Recruiting Trends 2019 der Universität Bamberg.

 

Die beliebtesten Social Networks

Zu den beliebtesten Social Networks der so genannten Millenials gehören Facebook und Instagram. Insbesondere die Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen ist hier im Vergleich zum Rest der Bevölkerung besonders stark vertreten. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse zum Thema „Social Media Marketing bei Millennials“ der internationalen Data and Analytics Group YouGov. Entsprechend birgt Social Recruiting für Arbeitgeber erhebliche Potenziale in der Personalbeschaffung.

 

Positiv ist überdies: Das Anlegen einer Unternehmensseite auf den einzelnen Kanälen ist für sie komplett kostenlos. Um Kandidaten nachhaltig zu begeistern, sollten die ausgewählten Kanäle allerdings regelmäßig mit abwechslungsreichen Inhalten bespielt werden. Der jeweilige Content, egal ob Bilder, Bewegtbilder oder Blogbeiträge, sollte aufeinander einzahlen, sich ergänzen und mit witzigen oder spannenden Geschichten aus dem Arbeitsalltag verknüpft werden.

 

Social Recruiting: Worauf es ankommt

So entstehen authentische Eindrücke, die sich einbrennen. Und genau das ist es, was Bewerber wollen: Authentizität. Sie wollen wissen, wie es in dem Unternehmen wirklich zugeht und nicht die geschönte Realität sehen. Daher sollten Bilder aus dem Unternehmen echte Mitarbeiter zeigen und die Blogbeiträge aus dem Mitarbeiterblog von echten Mitarbeitern und nicht von PR-Profis geschrieben werden. Dann stehen die Chancen gut, potenzielle Mitarbeiter über soziale Kanäle zu erreichen und von dem Unternehmen zu begeistern.

 

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Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, Talente über Social Media zu erreichen. Auch das brachte die YouGov-Erhebung ans Licht. Interessant zu wissen: Gerade junge Talente sind aufgeschlossener gegenüber bezahlten Anzeigen als andere Altersgruppen. Sie können sich  eher vorstellen etwas zu kaufen, das auf sozialen Medien beworben wird und haben dies auch bereits häufiger getan (30 Prozent) als der Rest der Bevölkerung (21 Prozent). Entsprechend gut stehen die Chancen auch für Recruiter, potentielle Talente über bezahlte Anzeigenkampagnen zum Beispiel auf Facebook und Instagram zu erreichen. Die hohe Akzeptanz der Zielgruppe schafft dafür die besten Voraussetzungen.

 

Bezahlte Anzeigenkampagnen auf Facebook und Instagram

Auch hier können sich Recruitier bei den Marketing-Kollegen einiges abschauen. Die Werbeanzeigen können auf den Portalen leicht eingerichtet werden und die Inhalte werden im Gegensatz zur Unternehmensseite auch Usern angezeigt, die sich nicht aktiv auf Jobsuche befinden, aber dennoch aufgeschlossen für Stellenangebote sind. Den während sich Talente für die Unternehmensseite bewusst registrieren müssen, spielt Facebook Anzeigeninhalte an alle User aus, die zur avisierten Zielgruppe passen. Das birgt große Chancen für das Recruiting. Laut Insidern liegt der Anteil solcher passiv suchenden Kandidaten nämlich bei rund 80 Prozent.

 

Damit der Plan allerdings aufgeht und sich passiv Suchende zum Beispiel für eine Stellenanzeige begeistern lassen, sollte die Kampagne Botschaften enthalten, die Talente mitten ins Herz treffen. Auch das Design sollte maximal professionell daherkommen. Das ist nicht immer leicht. Gerade, wenn sie Neuling im Social Recruiting sind und nicht zu 100 Prozent wissen, worauf es ankommt und Ihr Kollege aus dem Marketing gerade nicht die nötige Zeit hat, um Sie einzuweisen.

 

Social Recruiting: Erste Hürden überwinden

Außerdem haben Sie sich das Interface zur Schaltung einer Social Ad auf Facebook oder Instagram angesehen und fühlen sich angesichts der Bandbreite an Möglichkeiten überfordert? Dann kann Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Online-Training mit angeschlossenem LIVE Coaching den Einstieg in die Thematik erleichtern. Sie erfahren, welche Einstellungen Sie vornehmen müssen, um Ihre Zielgruppe passgenau zu erreichen und mit welchen Botschaften Sie sie begeistern.

 

Warten Sie nicht, bis andere Arbeitgeber von den Mehrwerten eines professionellen Recruitings über Facebook profitieren. Seien Sie dem Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus. Wir unterstützen Sie gerne bei dieser Mission, sprechen Sie uns an!

 

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