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Passive Kandidaten überzeugen: Mit Facebook und Instagram ein Kinderspiel

Veröffentlicht am 22. July 2019

passive Kandidaten

 

Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der Talente, die passiv nach einem neuen Job suchen, bei 80 Prozent liegt: Diese warten, bis ein Arbeitgeber auf sie zukommt, statt sich bei ihm zu bewerben. Insbesondere über Kanäle wie Facebook und Instagram hätten Unternehmen beste Chancen, passive Kandidaten zu erreichen – würden sie sie doch nur nutzen…

 

Passive Kandidaten: Was zeichnet sie aus?

Laut der Studie Recruiting Trends 2019 der Universität Bamberg bewerben sich Unternehmen heute immer öfter bei Kandidaten und nicht mehr umgekehrt. Kandidaten präferieren es nämlich, von einem Arbeitgeber angesprochen zu werden, anstatt sich selbst bei ihm zu bewerben. Sie sind passiv Suchende: Diese Zielgruppe ist einem Jobangebot prinzipiell nicht abgeneigt, wenn es ihr „vor die Füße fällt“. Sie sucht aber nicht gezielt danach.

 

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Das einzige, was passive Kandidaten tun: Sie stellen die nötigen Weichen, um von Unternehmen im WWW besser gefunden zu werden. Etwa, indem sie sich ein Profil in einem Karrierenetzwerk anlegen. „Etwa vier von zehn Kandidaten sehen ebenfalls Potenzial bei der Personalvermittlung und bei Profilen in Lebenslaufdatenbanken von Unternehmen“, heißt es in der Studie Recruiting Trends 2019 dazu.

 

Social Media Kanäle: Die Bedeutung steigt

Auffällig dabei ist: Passive Kandidaten nutzen immer stärker Social Media Kanäle, um Stellenangebote zu erhalten. Am häufigsten vernetzen sich Kandidaten über Facebook oder Instagram mit Unternehmen.

 

Die Krux ist allerdings: Viele Unternehmen nutzen die Chancen, die sich ihnen hier bieten, ganz offensichtlich nicht. Nur rund elf Prozent der Arbeitgeber binden Facebook und nur 6 Prozent der Arbeitgeber binden Instagram als Recruiting Kanal in ihre Personalbeschaffung ein. Der Grund? Gut möglich, dass nach wie vor der Glaube verbreitet ist, Facebook und Instagram seien als Recruiting Kanal ungeeignet.

 

Passive Kandidaten über Facebook und Instagram erreichen

Doch das ist ein schwerwiegender Irrtum. Denn Facebook und Instagram verfügen über eine Reichweite, die ihresgleichen sucht. Das belegen die Zahlen aus dem jüngsten Quartalsbericht, den Facebook für seine Aktionäre regelmäßig vorlegt. Daraus geht folgendes hervor:

 

- Weltweit nutzen 2.7 Milliarden Menschen Facebook, Instagram, WhatsApp oder den Facebook Messenger

- 2,1 Milliarden davon nutzen die Portale Tag für Tag

- Auf Facebook sind täglich 1,56 Milliarden Nutzer aktiv

- Allein 384 Millionen aller Nutzer leben in Europa

 

Was viele nicht wissen: Damit ist die Reichweite der beiden Portale Facebook und Instagram um ein Vielfaches größer als die von klassischen Jobportalen. Zum Vergleich: Ein Jobportal wie Monster erzielt 3,5 Millionen Besuche. Aber nicht pro Tag, sondern pro Monat.

 

Warum sich passive Kandidaten perfekt über Facebook und Instagram rekrutieren lassen

Hinzu kommt: Gerade im Recruiting passiver Kandidaten heben sich Facebook und Instagram von anderen Recruiting-Plattformen ab. Die Portale bieten nämlich Anzeigenformate an, mit denen sich passive Kandidaten auch dann perfekt ansprechen lassen, selbst wenn sie sich nicht aktiv mit einem Unternehmen vernetzt haben. Das erhöht die Chance erheblich, zueinander zu finden.

 

Dahinter steckt ein extrem detaillierter Targeting-Algorhitmus, über den sich jede Stellenanzeige sehr gezielt an eine bestimmte Zielgruppe ausspielen lässt. Hierbei unterscheiden Facebook und Instagram im Gegensatz zu anderen Portalen nicht, ob sich ein Talent laut dessen Profilinformationen  aktiv nach neuen Jobmöglichkeiten umsieht oder nicht. Die Anzeigen werden im Newsfeed allen Usern angezeigt, die zu den festgelegten Kriterien passen.

 

Recruiter sollten dabei bedenken: Vor allem jüngere Kandidaten sind auf den Geschmack gekommen, auf diese Weise Joangebote zu erhalten. Laut der Studie Recruting Trends 2019 passen sie ihr Profil sogar gezielt an, um von Arbeitgebern über soziale Medien wie Facebook und Instagram  besser erreicht werden zu können.

 

Wie funktioniert die Anzeigenschaltung über Facebook und Instagram?

Wie funktioniert die Anzeigenschaltung über Facebook und Instagram? Recruiter legen im Facebook- und Instagram-Backend die Fähigkeiten, Talente, Interessen oder Skills fest, die Wunschkandidaten, die sie ansprechen wollen, verfügen sollen. Sie können sogar den Radius definieren, innerhalb dem sie nach passenden Talenten suchen wollen. Geschaltete Stellenanzeigen werden somit also nicht wahllos an irgendwelche Kandidaten ausgespielt, sondern höchst zielgerichtet an die, die perfekt zur Vakanz passen.

 

Um möglichst viele Kandidaten so passgenau wie möglich mit einer Facebook oder Instagram Ad zu erreichen, muss die Zielgruppenauswahl allerdings so genau wie möglich getroffen werden. Dazu sollten Recruiter möglichst detaillierte Parameter vorgeben. Dabei geht es um demografische Angaben, Interessen und Verhaltensweisen. Der Anzeigenmanager von Facebook und Instagram geht hier stark ins Detail. Die „Datenkrake“ Facebook weiß schließlich fast alles über ihre Nutzer und nach allem kann gesucht werden.

 

Anwender wird Schritt für Schritt angeleitet

Der Prozess innerhalb Facebook ist zwar so angelegt, dass der Anwender Schritt für Schritt angeleitet wird, was als Nächstes zu tun ist. Recruiter, die das Interface und die vielen Möglichkeiten bei Facebook zum ersten Mal sehen, sind allerdings angesichts der Bandbreite an Möglichkeiten häufig erstmal überfordert.

 

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Den Einstieg erleichtern kann ein passgenaues Online-Training mit angeschlossenem LIVE Coaching. Der Vorteil: Anders als bei klassischen Seminaren kann die Teilnahme parallel zum eigenen Tagesgeschäft erfolgen und eine weite, zeitaufwändige Anreise entfällt.

 

Personalsuchende, für die all das ein zu großer Aufwand ist, können die Erstellung von Job Ads auf Facebook oder Instagram alternativ auch bei externen Anbietern als Dienstleistung beauftragen. So bleibt ihnen mehr Zeit, sich um die Auswahl von Kandidaten und eine gute Candidate Experience zu kümmern. (Foto: Geralt)

 

 


 

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