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Mehr Reichweite für Stellenanzeigen: Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen

Veröffentlicht am 26. August 2019

Mehr Reichweite für Stellenanzeigen: Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen

 

Sie fragen sich, wie Sie Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen und so spielend leicht die Reichweite ihrer Stellenanzeigen erhöhen? Wir hätten da ein paar Tipps für Sie.

 

Markenbotschafter: Was ist das? Eine Definition.

Moment mal, Markenbotschafter – was heißt das eigentlich genau? Kurz gesagt, geht es darum, die eigenen Angestellten als Repräsentanten für die eigene Marke, beziehungsweise die eigene Arbeitgebermarke zu gewinnen.

 

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Gut möglich, dass sie dann auch mal die ein oder andere Stellenanzeige auf Facebook oder Instagram teilen, die den eigenen Bekannten- und Freundeskreis interessieren könnte. Wer Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnt, kann die Online-Sichtbarkeit der eigenen Stellenanzeigen erheblich steigern –  ganz ohne zusätzliche Mehrkosten.

 

Markenbotschafter – gut für die Employer Brand 

Gleichzeitig zahlen Markenbotschafter direkt auf die Arbeitgebermarke ein. Denn: Teilt ein Mitarbeiter die Stellenanzeigen seines Arbeitgebers, bürgt er damit zwischen den Zeilen dafür, wie wohl er sich in dem Unternehmen fühlt. Andernfalls würde er die Vakanzen wohl kaum in seinem Freundeskreis teilen: Menschen, denen man sich verbunden fühlt, schickt man schließlich nicht ins Verderben.

 

Eine bessere Werbung für ein Unternehmen als Mitarbeiter, die sich als Markenbotschafter betätigen, gibt es nicht. Doch damit sich ein Mitarbeiter entschließt, als Markenbotschafter zu fungieren, muss er stark an sein Unternehmen gebunden sein. Das ist der Antriebsmotor, um nach außen mit dem eigenen Namen für den Arbeitgeber zu bürgen.

 

Markenbotschafter brauchen eine optimale Unternehmenskultur

Das setzt eine optimale Unternehmenskultur voraus. Diese besteht aus vielen verschiedenen Mosaiksteinen. Laut der Studie Recruiting Trends 2019 zählen dazu vor allem Faktoren wie Wertschätzung. Allerdings erfährt nicht einmal die Hälfte der Befragten eine solche Kultur der gegenseitigen Wertschätzung. Nur 48,1 Prozent der befragten Unternehmensmitarbeiter sehen diese als tatsächlichen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur an.

 

Außerdem schätzen Kandidaten eine offene Kommunikationskultur.  Hier wird die Luft noch dünner. Nur vier von zehn Mitarbeitern kommen in diesen Genuss. Drittens schätzen Kandidaten Faktoren wie Familienfreundlichkeit, flache Hierarchien und Führungsqualität. Und auch hier ist der Verbesserungsbedarf groß. Gerade einmal vier von zehn Mitarbeitern arbeiten bei Unternehmen, die darauf Wert legen.

 

Unternehmenskultur lässt vielfach zu wünschen übrig

Halten wir also fest: Nur wenige Unternehmen haben eine realistische Chance, dass sich Mitarbeiter als begeisterte Markenbotschafter betätigen. Wer jedoch alle Faktoren auf sich vereint, kann selbst ein wenig dazu beitragen, dass die Mitarbeiter die eigene Begeisterung noch ein bisschen stärker nach außen tragen. Binden Sie Ihre Arbeitnehmer dazu gezielt in ihr Personalmarketing ein.

 

Veranstaltet Ihr Unternehmen bald ein Event für Bewerber? Dann lassen Sie es Ihre Mitarbeiter über interne Kommunikationsmaßnahmen rechtzeitig wissen. Teilen Sie auch über denselben Weg auch spannende Stellenausschreibungen. Wer interessierte Bekannte in seinem Freundeskreis auf Facebook oder Instagram wähnt, wird die Informationen teilen.

 

Markenbotschafter erreichen auch passiv suchende Kandidaten

Das ist insofern von besonderer Bedeutung, als dass auf diese Weise auch passiv suchende Kandidaten auf eine Stellenanzeige aufmerksam werden. Das sind Talente, die nicht grundsätzlich auf Jobsuche sind. Sie sind aber für eine Vakanz offen, wenn sie zufällig in ihrer Facebook-Timeline darüber „stolpern“.

 

Experten schätzen, dass die Zahl der passiv suchenden Kandidaten inzwischen bei etwa 80 Prozent aller Jobsuchenden rangiert. Entsprechend erschließen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen, eine ruhende Arbeitsmarktressource.

 

Die Krux ist allerdings: Selbst bei Arbeitgebern mit einer extrem guten Unternehmenskultur bedarf es einiger Überzeugungsarbeit, Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen. Die Bereitschaft der Arbeitnehmer, auf Facebook und Instagram auch mal Berufliches zu teilen, wächst zwar. Vornehmlich werden die Kanäle aber nach wie vor für die private Kommunikation genutzt. Arbeitgeber können also nicht erwarten, dass das Ganze sofort zum Selbstläufer wird. Es braucht Zeit.

 

Anzeigenschaltung auf Facebook und Instagram

Für die Zwischenzeit gibt es eine Lösung. Facebook und Instagram bieten nämlich Anzeigenformate an, mit denen sich passive Kandidaten genauso perfekt wie über Markenbotschafter ansprechen lassen. Dahinter steckt ein extrem detaillierter Targeting-Algorhitmus, über den sich jede geschaltete Stellenanzeige an eine genau definierte Zielgruppe ausspielen lässt.

 

Hierbei unterscheiden Facebook und Instagram im Gegensatz zu anderen Portalen nicht, ob sich ein Talent gemäß der eigenen Profilinformationen aktiv nach neuen Jobmöglichkeiten umsieht oder nicht. Stattdessen werden die Anzeigen im Newsfeed allen Usern angezeigt, die zu den festgelegten Kriterien passen.

 

Jüngere Kandidaten wollen gefunden werden

Recruiter sollten dabei bedenken: Vor allem jüngere Kandidaten sind auf den Geschmack gekommen, auf diese Weise Joangebote zu erhalten. Laut der Studie Recruting Trends 2019 passen sie ihr Profil sogar gezielt an, um von Arbeitgebern über soziale Medien wie Facebook und Instagram besser erreicht werden zu können. Nutzen Sie diese Chance!

 

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Sie sind neu auf diesem Gebiet? Den Einstieg erleichtern kann ein passgenaues Online-Training mit angeschlossenem LIVE Coaching. Der Vorteil: Anders als bei klassischen Seminaren kann die Teilnahme parallel zum eigenen Tagesgeschäft erfolgen und eine weite, zeitaufwändige Anreise entfällt. Personalsuchende, für die all das ein zu großer Aufwand ist, können die Erstellung von Job Ads auf Facebook oder Instagram alternativ auch bei externen Anbietern als Dienstleistung beauftragen.

 

Sie haben Fragen zu einem der beiden Bereiche? Wir stehen Ihnen gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne.

 

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