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Google for Jobs prägt die Recruiting Trends 2019

Veröffentlicht am 2. April 2019

Google for Jobs prägt die Recruiting Trends 2019
In den letzten Jahren haben Suchmaschinen, insbesondere Google, in der Personalbeschaffung an Bedeutung gewonnen. Suchmaschinen gehören bereits zu den Top-3-Kanälen, die von Kandidaten genutzt werden, um nach Stellenanzeigen zu suchen. Jetzt ist Google for Jobs da! Und das wird noch einmal viel Bewegung ins Recruiting bringen.

 

Google for Jobs: Zu Testzwecken online

Seit ein paar Wochen ist Google for Jobs in Deutschland verfügbar. Erstmal zu Testzwecken für ausgewählte User. Aber schon bald dürfte die Funktion in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. So mancher Experte meint: Google for Jobs hat das Potential, die bisherige Online-Jobsuche auf den Kopf zu stellen.

 

Video Case Study UP

 

Auch die Forscher der Universität Bamberg sagen dem Dienst großen Einfluss auf das Recruiting voraus. In ihrer Studie Recruiting Trends 2019 erklären sie zum Beispiel: Die Maschinenlesbarkeit avanciert in den nächsten 5 Jahren zur wichtigsten Eigenschaft einer Stellenanzeige. Damit diese besser über Google for Jobs gefunden werden!

 

Was ist Google for Jobs?

Aber der Reihe nach! Was hat es mit all dem auf sich? Und was genau ist Google for Jobs überhaupt genau? Google for Jobs muss man sich wie eine Jobsuchmaschine innerhalb Google vorstellen. Dabei durchsucht der Algorithmus von Google for Jobs das Internet und sucht zum Beispiel auf Jobbörsen wie Monster, StepStone oder Jobware, auf Karriereseiten und Unternehmensseiten nach Stellenanzeigen. Diese liefert er als sogenannte „Enriched Search Results“ in einem Kasten oberhalb der normalen Suchergebnisse aus.

 

In Ländern, in denen Google seine „Job Search Experience“, wie Google for Jobs offiziell heißt, bereits zur Verfügung stellt, ist zu erkennen, dass der Service die Suche nach Stellenanzeigen bereits verändert hat – zugunsten Googles. Immer weniger Personen suchen auf Jobbörsen oder Karriereseiten nach Jobinformationen, sondern konsultieren direkt die Suchmaschine. Die Bedeutung der Suchmaschine für die Personalbeschaffung ist damit immens gestiegen. Auch hierzulande dürfte die neue Funktion schon bald einen starken Einfluss auf die Schaltung von Stellenanzeigen haben.

 

Google gehört bereits zu den Top Recruitingkanälen

Schon heute nutzt mehr als die Hälfte der Kandidaten häufig Google, um nach Arbeitgebern zu suchen. Sieben von zehn Kandidaten nutzen die Suchmaschine häufig, um weitere Informationen über interessante Arbeitgeber zu finden, und 46 Prozent verwenden häufig Google, um nach offenen Stellenanzeigen zu suchen. Auch diese Ergebnisse sind in der Studie Recruiting Trends 2019 nachzulesen.

 

An den Top-1.000-Unternehmen ist diese Entwicklung nicht vorbei gegangen. Sechs von zehn Unternehmen haben ihre Karrierewebsite und sieben von zehn ihre Stellenanzeigen dahingehend optimiert, dass diese auf Google möglichst innerhalb der ersten Suchtreffern angezeigt werden.

 

Wie Google for Jobs die Recruiting-Szene aufmischt

Ist der neue Service Google for Jobs erstmal live, wird er die Parameter für die Auffindbarkeit von Stellenanzeigen via Google noch einmal verändern. Recruiter sollten sich darauf einstellen und ihre Stellenanzeigen für die neue Funktion optimieren, wie auf marconomy nachzulesen ist:

 

„Google gibt den Aufbau der Anzeigen strikt vor – feste Menüpunkte für bestimmte Inhalte, um die Jobinserate besser vergleichbar zu machen. Die Unternehmen können ihre eigenen Webseiten für Google for Jobs indizieren lassen und sollten darauf achten, dass auch die Job-Portale, auf denen sie ihre Stellenanzeigen schalten, über das neue Google-Angebot auffindbar sind. Gleichzeitig gilt es, die Anzeigenstruktur so anzupassen, dass ein einheitliches Layout über alle Endgeräte entsteht.“

 

Zusammenzufassen ist all das unter dem Stichwort: Maschinenlesbarkeit. Google entscheidet anhand festgelegter Kriterien, ob eine Stellenanzeige in die engere Wahl kommt und in der Jobergebnisliste angezeigt wird oder nicht.

 

Aufbau von Stellenanzeigen: Maschinenlesbarkeit gewinnt an Bedeutung

Das wird den Aufbau von Stellenanzeigen in den nächsten Jahren prägen, prognostizieren die Forscher aus Bamberg in ihrer Studie: Während heute alle Top-1.000-Unternehmen das graphische Design und den Inhalt von Stellenanzeigen als sehr wichtig ansehen, wird sich das über kurz oder lang ändern.

 

In der Studie Recruitinig Trends 2019 heißt es dazu: „Fragt man nach den Erwartungen, was wichtig für eine Stellenanzeige in fünf Jahren sein wird, ergeben sich deutliche Veränderungen. Auf Rang eins liegt nun die Maschinenlesbarkeit, welche neun von zehn Unternehmen als sehr wichtige Eigenschaft einstufen. Der Inhalt ist auch in fünf Jahren noch sehr wichtig und bleibt auf Rang zwei. Nur noch acht von zehn der Top-1.000-Unternehmen bewerten das graphische Design als wichtig, das auf Rang drei abfällt. Dynamische Elemente gewinnen an Relevanz und platzieren sich auf Rang vier, während interaktive Elemente auf Rang fünf landen.“

 

Stellenanzeigen der Zukunft

Zusammenfassend kommen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass Stellenanzeigen der Zukunft den Stellenanzeigen von heute inhaltlich sehr ähneln. Allerdings rücken dynamische und interaktive Elemente bei der Gestaltung in den Vordergrund. Vor allem werden Stellenanzeigen in näherer Zukunft aber eine höhere Maschinenlesbarkeit besitzen, um somit besser von maschinellen Aufgabenträgern wie Google for Jobs für Kandidaten gefunden und verarbeitet zu werden.

 

Digital Recruiting DOWN

 

Auch andere Peripheriegeräte wie Sprachassistenten könnten an Bedeutung gewinnen. Das Vorlesen von Stellenanzeigen durch Sprachassistenten wird in fünf Jahren für über fünfmal so vielen Unternehmen wichtig sein, prognostizieren die Forscher. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden soll.

 


 

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