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Candidate Journey: Definition, Phasen, Optimierungstipps

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Inhalt

  1. Candidate Journey versus Customer Journey
  2. Candidate Journey: Die 4 Phasen
  3. Warum eine gute Candidate Journey so wichtig ist
  4. Diese 4 Tipps verhelfen zu einer besser Candidate Journey

 

Candidate Journey. Darunter werden im Personalmarketing die verschiedenen Etappen verstanden, die ein Bewerber zurücklegt, bevor er sich für einen Arbeitgeber entscheidet. Die Theorie: Je einfacher und angenehmer Unternehmen ihm diesen Weg machen, umso größer die Chance, dass er Feuer fängt. Wir geben Tipps.

 

Candidate Journey versus Customer Journey

Die Idee der Candidate Journey ist eine Adaption aus dem Marketing. Dort kursiert ein ähnlicher Begriff schon lange: Die Customer Journey. Im Fokus steht hier der  Weg, den ein Kunde im übertragenen Sinn bis zum Kauf eines Produkts zurücklegt.

Gemeint sind verschiedene Berührungspunkte oder “Etappen”, bei denen ein potenzieller Käufer immer wieder mit einem Produkt in Kontakt kommt:

  • Fernseh-, Radio-, Online- oder TV-Werbung
  • Newsletter
  • Postwurfsendungen
  • Produktpräsentationen vor Ort

Erfolgreiche Marketer wissen: Je ansprechender der Werbe-Mix ausfällt, umso höher die Chance, dass das Produkt letzten Endes über den Verkaufstresen geht.

 

Definition: Was bedeutet Candidate Journey

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Candidate Journey, zu deutsch: Weg des Kandidaten. Es geht also um die Stationen, die ein Kandidat bis zu seiner Bewerbung durchläuft. Die Rechnung ist einfach: Je wohler er sich auf dem Weg fühlt, umso wahrscheinlicher ist der Recruiting-Erfolg.

 

Candidate Journey: Die 4 Phasen

Generell untergliedert man 4 verschiedene Phasen der Candidate Journey.

 

1. Der Erstkontakt mit dem Bewerber

Eines der häufigsten Einfallstore für Kandidaten ist die Karriereseite. Auf ihr informieren sich Bewerber über die Bedingungen bei einem Arbeitgeber. Je expliziter sich ein Unternehmen hier in Wort, Bild und Ton darstellt, umso größer die Chance, dass Kandidaten auf Argumente stoßen, die sie begeistern.

 

Allerdings unterschätzen viele Arbeitgeber das Potenzial einer gut strukturierten Karriereseite und bieten statt ausführlicher Informationen nur wenig aussagekräftige Kurztexte. Viele Karrierehomepages lassen sich auch nicht optimal über alle gängigen Endgeräte abrufen.

 

Doch das ist ein wichtiger Punkt, weil sich immer mehr Talente über einen Arbeitgeber via Handy informieren. Und es ist mehr als ärgerlich, wenn sich die Informationen nicht richtig auf dem kleinen Display darstellen lassen. Wichtig ist außerdem, dass eine Karrierehomepage inhaltlich gut aufbereitet ist. Sie sollte keine Fragen offen lassen und über alle Mehrwerte eines Arbeitgebers informieren.

 

Wichtige Punkte für eine positive Candidate Journey auf der Karriereseite

  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Work Life Balance Maßnahmen
  • Karriereaussichten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Angebot von Home-Office

Das Herzstück der Karrierehomepage ist ein Stellenportal, in dem alle Stellenanzeigen übersichtlich abrufbar sind.

 

Tipp: Mit einem Bewerbermanagementsystem ist es kein Problem, eine aussagekräftige und schön desingte Karrierehomepage zu gestalten. Alles, was HR tun muss, ist, die richtigen Informationen an der richtigen Stelle einzufügen. Auch ergänzende Bilder und Videos können leicht eingebettet und die Karriereseite mit wenig Aufwand im Corporate Design gebrandet werden.

 

2. Die Bewerbung

Haben die Inhalte den Bewerber überzeugt, sollte der Arbeitgeber es ihm nun auf der zweiten Etappe der Candidate Journey im Recruitment so einfach wie möglich machen, sich zu bewerben. Auch hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ebenfalls über ein Bewerbermanagementsystem gesteuert werden können.

 

Bei dem Klick auf den Bewerben-Button innerhalb einer Stellenanzeige kann sich das Talent etwa über ein Formular bewerben. Tipp: Dieses sollte keine unnötigen Informationen abfragen, um den Bewerbungsprozess nicht in die Länge zu ziehen. Die Eingabedauer sollte 20 Minuten nicht überschreiten. In einem guten Bewerbermanagementsystem können Formulare aber individuell angepasst werden.

 

Die Alternative: Die One-Click-Bewerbung. Diese ist vor allem für mobile Talente interessant, die sich per Smartphone bewerben wollen. Das Prinzip: Ein Fingertipp auf das Display des Smartphones genügt und die Daten des eigenen LinkedIn– oder Xing-Profils wandern als Kurzbewerbung ins Bewerbermanagementsystem des Arbeitgebers. Binnen Sekunden stehen Recruitern Name, Adresse, Kontaktdaten, berufliche Stationen und Qualifikationen eines Talents parat.

 

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