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StepStone: Das neue Liquid Design – was steckt dahinter?

Veröffentlicht am 15. Oktober 2018

liquid design

Die Jobbörse StepStone geht in Sachen Stellenanzeige neue Wege. Der Dienstleister aus Düsseldorf macht Schluss mit dem klassischen Jobinserat und stellt seine Stellenanzeigen schrittweise auf die Liquid Design Anzeigenstruktur um. Aber was bedeutet das konkret? Und wofür ist es gut?

 

StepStone: Bessere Candidate Experience durch Liquid Design

StepStone will offensichtlich nur das Beste für Kandidaten. Jedenfalls zielt das neue Liquid Design, in dem die Stellenanzeigen des Portals ab sofort geschaltet werden, darauf ab, Talenten eine bessere Candidate Experience zu bescheren. Das sagen die Düsseldorfer Personalvermittler selbst.

 

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Candidate Experience – unter diesem Begriff subsumieren sich alle Erfahrungen, die ein Bewerber bei der Jobsuche mit einem Arbeitgeber macht. Auch jene, die er bei der Lektüre von Stellenanzeigen sammelt. Je besser diese ausfallen, umso größer die Chance auf eine Bewerbung. Logisch.

 

Radikaler Schritt in Sachen Stellenanzeigen-Design

Doch in der Vergangenheit fiel die Candidate Experience insbesondere beim Betrachten von Stellenanzeigen nicht immer optimal aus. Kandidaten mussten sich bei der Jobsuche durch extrem unterschiedlich designte Stellenanzeigen durchklicken. Übersichtlich war das für sie nicht.

 

StepStone hat das erkannt und vollzieht in Sachen Stellenanzeigen-Design einen vergleichsweise radikalen Schritt. Das Portal führt für alle Kunden, die bei ihm Jobinserate schalten, ab sofort das Liquid Design ein. Die Umstellung soll bis Ende 2018 vollständig abgeschlossen sein. Bis dahin sollen rund 80 000 Stellenangebote in das neue Design überführt werden.

 

Das Ziel: Ein grundlegend neues Erlebnis beim Anschauen von Stellenanzeigen. Innerhalb der Stellenanzeigen sollen Talente es ab sofort leichter haben, die jeweiligen Angebote und Mehrwerte verschiedener Arbeitgeber schnell und einfach miteinander zu vergleichen.

 

Liquid Design: Bessere Vergleichbarkeit

Die auf StepStone geschalteten Stellenanzeigen sind daher in einem einheitlichen Layout mit einer festen Nutzerstruktur abrufbar. Bewerber finden somit ab sofort innerhalb aller Stellenanzeigen von StepStone an der jeweils gleichen Stelle die Informationen zu einem bestimmten Aspekt: Kultur, Stellenbeschreibung, Stellenanforderungen und, und, und.

 

Und das einheitlich über alle Endgeräte hinweg, was übrigens auch der Grund für die Namensgebung der neuen Stellenanzeige ist. „Liquid Design“ beschreibt die Idee, dass sich die Inhalte einer Stellenanzeige fließend dem genutzten Endgerät anpassen. Aber das nur nebenbei. Zurück zum Eigentlichen.

 

Liquid Design: Service für Kandidaten

Neben einer besseren Vergleichbarkeit der Mehrwerte verschiedener Arbeitgeber birgt die Umstellung für Kandidaten den entscheidenden Vorteil einer einfacheren Orientierung. Jobsuchende, die sich an die neue Struktur gewöhnt haben, können sich auf Anhieb zu Angaben zum Ansprechpartner, Bewerbungsprozess oder auch Standort des potenziellen Arbeitgebers navigieren, ohne lange hin und herscrollen zu müssen. Das erleichtert ihnen die Jobsuche enorm und bringt spürbar mehr Geschwindigkeit in den gesamten Prozess.

 

Und das ist auch notwendig. Denn Stellensuchende informieren sich heute in einer Vielzahl von Stellenanzeigen, bevor sie auf den Bewerben-Button klicken. Das frisst viel Zeit und zieht den Bewerbungsprozess unnötig in die Länge.

 

Liquid Design: Die Vorteile für Arbeitgeber

Das heißt aber nicht, dass Arbeitgeber fürchten müssten, dass das neue Anzeigenformat zu Lasten der inhaltlichen Tiefe gehen könnte. Im Gegenteil können Unternehmen potenziellen Arbeitnehmern in ihren Stellenanzeigen nach wie vor intensive Einblicke in ihren Betrieb gewähren. Zum Beispiel in Form virtueller Office-Führungen, integrierter Arbeitgeberbewertungen oder ausführlichen Informationen zur Unternehmenskultur eines Arbeitgebers.

 

„Die Entscheidung für einen Job ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen. Trotzdem wissen viele heute selbst bei Vertragsunterschrift nicht, wie ihr zukünftiger Arbeitsplatz aussieht, mit wem sie zusammenarbeiten werden oder ob sie ins Team passen“, erläutert StepStone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers die Hintergründe. „Wir wollen Job und Arbeitgeber schon vor der Bewerbung erfahrbar machen und Jobsuchende in die Lage versetzen, sich für die richtige Stelle zu entscheiden.“

 

Die Individualität einer Stellenanzeige geht verloren

Einen Haken hat das neue Liquid Design allerdings doch. Die Individualität einer Stellenanzeige geht verloren oder ist zumindest eingeschränkter als bisher. Die Zeiten großformatiger Bilder in Stellenanzeigen und kreativer Designelemente sind bei StepStone mit Einführung des Liquid Designs vorbei.

 

Auch auf interaktive Elemente müssen Unternehmen in Stellenanzeigen künftig weitgehend verzichten. Das macht das neue Liquid Design nicht immer mit. Bei StepStone ist man dennoch überzeugt, dass die neue Anzeigenstruktur sowohl bei Bewerbern als auch bei Arbeitgebern auf positive Resonanz stoßen wird. Das bisherige Kundenfeedback lässt jedenfalls darauf schließen, sagt Dettmers.

 

Liquid Design stößt auf positive Resonanz

Aus einem einfachen Grund: Alle Indivudialität und alles Hochglanz-Design nutzt nichts, wenn die Inhalte und die Angebote eines Arbeitgebers in einer Stellenanzeige nicht stimmen oder schlimmer noch: Wenn das Design möglicherweise sogar davon ablenkt. In der Online-Welt geht man daher schon lange zu sehr klaren, einfach zu verstehenden und dennoch optisch ansprechenden Strukturen über. Zugunsten einer verbesserten Nutzerfreundlichkeit.

 

Digital Recruiting DOWN

 

StepStone folgt diesem Trend mit seinem neuen Liquid Design und will mit seiner neuen Form der Anzeige einen Kompromiss finden zwischen zu wenig und zu viel Design. Und das Beste: Für Unternehmen, die eine Stellenanzeige schalten wollen, ist mit dem neuen Format kein Mehraufwand verbunden, wenn sie den richtigen Partner an ihrer Seite wissen. Moderne Multiposting-Agenturen kümmern sich zum Beispiel um eine unkomplizierte und professionelle Veröffentlichung der Anzeige auf dem Stellenportal. (Bild:  katatonia, Fotolia.com)

 


 

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