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Stellenausschreibungen erreichen 2017 Rekordniveau

Veröffentlicht am 29. November 2016

gehaltsverhandlung, stellenausschreibungen schreibenPolitische und wirtschaftliche Krisen, wohin das Auge blickt. Viele Regionen und Länder sind daher auf einem eher flachen Wachstumspfad. Anders verhält sich das in Deutschland: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat unlängst den “AHK World Business Outlook Herbst 2016″ vorgelegt und prognostiziert, dass im Jahr 2017 die Zahl der  Stellenausschreibungen ein neues Rekordniveau erreichen wird.

All der stabilen Wachstumsprognosen zu Beginn des Jahres 2016 zum Trotz, kam es in den letzten Monaten in einigen Teilen Europas zu wirtschaftlichen Einbrüchen. Gründe hierfür sind die schwache globale Investitionstätigkeit und Rückschläge durch politische Instabilitäten. Zudem bremsen vielerorts drückende Schulden oder Einnahmeeinbußen infolge der lange Zeit so niedrigen Ölpreise den Motor der Wirtschaft in vielen Bereichen aus.

Deutschland: Absolventen der Hochschulen können anfangen Bewerbungen zu schreiben

Hierzulande gingen diese schwierigen gesamtwirtschaftlichen Begleitumstände aber eher an den Arbeitgebern vorbei. Deutsche Unternehmen sind im internationalen Vergleich nach wie vor erfolgreich und blicken mit vergleichbar größerer Zuversicht auf ihre eigene Geschäftsentwicklung als ihre europäischen Nachbarn.

 

Sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten für das eigene Unternehmen in den kommenden Monaten werden überwiegend positiv bewertet. Das Vertrauen in die eigene Stärke und die nächstmöglichen Innovationen ist  groß.

 

Quelle: DIHK

Quelle: DIHK

 

Das geht aus dem “AHK World Business Outlook” Herbst 2016 hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgestellt hat. Die Erhebung beruht auf den Rückmeldungen von weltweit rund 2.200 Unternehmen.

 

Stellenausschreibungen: Kein Bewerbungsschluss in 2017

Nach Angaben der “BILD”-Zeitung sollen deutsche Wirtschaftslenker die Lage sogar so gut einschätzen, dass sie im nächsten Jahr 450.000 neue Mitarbeiter einstellen wollen. Besonders groß sei die Nachfrage in den Branchen Gesundheit und Pflege sowie Bildung.

 

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In diesen Bereichen wollen die Firmen insgesamt 150.000 neue Jobs schaffen. Im Handel und Gastronomiegewerbe seien 100.000 neue Arbeitsplätze geplant, in der Industrie sollen rund 30.000 neue Mitarbeiter in Kürze ihren Dienst antreten, wie die BILD weiter berichtet. Hier haben Ingenieure und IT-Experten beste Aussichten.

 

Wie lange müssen stellenausschreibungen hierzulande aushängen?

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wandleben konstatierte gegenüber den Journalisten, dass der Fachkräftemangel “mittlerweile das Top-Risiko für die Unternehmen” sei. Hierin sieht er auch den Grund für die konsequent steigende Nachfrage mancher Firmen nach Talenten: “Die Betriebe wollen sich qualifiziertes Personal sichern, bevor sich die Engpässe weiter zuspitzen”, wird Wansleben zitiert.

 

Quelle: DIHK

Quelle: DIHK

 

Laut “AHK World Business Outlook” basiert die abwartende Investitionshaltung und Rückhaltung bei der Schaltung von Stellenanzeigen in den anderen globalen Regionen vor allem an den unklaren Aussichten in vielen Ländern. Das betrifft in erster Linie Russland, die Türkei aber auch Thailand und Großbritannien.

 

Bei der Beschäftigung bleibt der Saldo hier aber zumindest konstant. Jedoch sinkt der Anteil der Unternehmen, die ihre Mitarbeiterzahl aufstocken wollen, im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf 36 Prozent ab. Mehr als die Hälfte plant mit einer gleichbleibenden Beschäftigtenzahl, ihre Kennziffern und -zahlen zu erreichen. Zusätzliche Stellenausschreibungen sind nicht geplant.
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Zwar wird es global für alle Unternehmen immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Als größtes Risiko im internationalen Umfeld gilt aber nicht der Fachkräftemangel, der hier “nur” auf Platz drei der möglichen Risikofaktoren rangiert. Als wesentlich riskanter schätzen Unternehmen global die unsichere Nachfrageentwicklung und vor allem die unklaren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein.

 

Internationale Stellenausschreibungen: Was beachten?

Nach dem BREXIT, also dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU,  kommt als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor nun noch die US-amerikanische Wirtschaftspolitik hinzu. Vor diesem Hintergrund nimmt das Risiko neuer Handelsbarrieren und der Bevorzugung einheimischer Unternehmen in den USA deutlich zu.

 

In diesem schwierigen Umfeld halten sich die Unternehmen in anderen Ländern sowohl mit Investitionen, als auch beim Thema Stellenausschreibungen etwas mehr zurück als die deutschen Player. Die Investitionsplanungen sinken dort von 22 auf 18 Punkte.


 

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