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Mitarbeiter finden: 7 Stufen für einen erfolgreichen Einstellungsprozess

Veröffentlicht am 2. Januar 2019

Mitarbeiter finden, Einstellungsprozess

Sie stehen vor der Herausforderung, neue Mitarbeiter zu finden? Sie suchen aber nicht irgendwelche Talente, sondern genau passende? Umso wichtiger ist es, dass Sie über einen Einstellungsprozess verfügen, der eine fundierte Beurteilung von Kandidaten zulässt. Dabei sollten sie 7 Stufen im Einstellungsprozess beachten. 

 

Stufe 1 im Einstellungsprozess: Gute Vorbereitung ist das A und O 

Viele Unternehmen investieren zu wenig Zeit in die Vorbereitung des Einstellungsprozesses. Letztlich geht es darum, den perfekt passenden Kandidaten zu finden. Umso schneller ist dieser eingearbeitet und kann produktiv mit guten Beiträgen im Arbeitsalltag unterstützen.

 

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Dazu müssen Arbeitgeber im ersten Schritt definieren, wonach sie konkret suchen. Das macht die Erstellung eines aktuellen Anforderungsprofils unerlässlich. Es reicht keineswegs, das alte Anforderungsprofil aus der Schublade zu ziehen. Denn in unserer schnelllebigen Arbeitswelt verändern sich Aufgaben rasant. Diese Punkte sollten Sie beachten:

 

- Legen Sie fest, welche Aufgaben der Stelleninhaber erledigen soll.
– Welche Aufgaben könnten künftig dazu kommen?
– Welche Skills sind dafür wichtig?
– Halten Sie dazu Rücksprache mit den künftigen Teamkollegen,
dem derzeitigen Stelleninhaber und dem Linienvorgesetzten.

 

Stufe 2 im Einstellungsprozess: Die perfekte Stellenanzeige

Das Anforderungsprofil ist das Herzstück Ihrer Stellenanzeige. Sie sollte außerdem die folgenden Informationen bieten:

 

- Unternehmensbeschreibung
– Was hat der Arbeitgeber zu bieten: Work Life Balance Angebote,
Incentives, Karriereoptionen…?
– Informationen zur Bewerbung: Anprechpartner, Deadline…

 

Wichtig: Das Design sollte abwechslungsreich und modern gestaltet sein. Das gelingt über einen guten Mix an eingebetteten Videos, Bildern, Grafiken und ansprechenden Textpassagen. Außerdem sollte das Jobinserat responsiv gestaltet sein und eine einfache Möglichkeit der Bewerbung bieten. Die One-Click-Bewerbung zum Beispiel. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass mobile Bewerber abspringen, weil der Bewerbungsprozess zu umständlich ist, um ihn mit einem Smartphone abzuwickeln.

 

Stufe 3 im Einstellungsprozess: Streuen Sie Ihre Stellenanzeigen großzügig

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die eigenen Stellenanzeigen möglichst vielen potenziellen Kandidaten zugänglich zu machen. Umso wahrscheinlicher ist ein Recruitingerfolg. An dieser Stelle kommt das Thema “Multiposting ins Spiel.

 

Dabei handelt es sich um die Mehrfachschaltung von Stellenanzeigen auf mehreren Jobportalen. Mulitposting ist aber nur dann erfolgreich, wenn die Stellenanzeigen genau auf den Karriereplattformen und Jobbörsen geschaltet werden, auf denen sich die richtige Zielgruppe tummelt.

 

In den letzten Jahren ist das Angebot an Jobbörsen aber förmlich explodiert. Allein im deutschsprachigen Raum stehen über 1.500 Jobportale zur Auswahl – teilweise mit völlig unterschiedlichem Fokus. Es gibt aber Hilfe! Multiposting-Agenturen haben einen genauen Überblick darüber, welche Zielgruppen sich bei welchem Jobportal aufhalten und stellen für Arbeitgeber kostengünstig den perfekten Mix zusammen.

 

Stufe 4 im Einstellungsprozess: Aktivieren Sie Ihr Netzwerk

Neue Mitarbeiter können zusätzlich über die persönlichen Netzwerke der eigenen Arbeitnehmer gefunden werden. Nach dem Motto: „Gute Leute empfehlen auch gute Leute“. Unternehmen haben so die Chance, Kontakt zu potentiellen Kandidaten aufzubauen, die über ähnliche Ausbildungswege, Berufserfahrungen oder Profile wie ihre Mitarbeiter verfügen.

 

Inzwischen haben sich Mitarbeiterempfehlungen sich zu einem der Top-5-Kanäle in der Personalbeschaffung entwickelt. Das ist das Ergebnis der Studie Recruiting Trends 2018 der Universität Bamberg.

 

Weitere gute Möglichkeiten der Personalbeschaffung sind:

- Direktansprache von Talenten auf Messen und Karriereevents
– Active Sourcing im Internet

 

Stufe 5 im Einstellungsprozess: Haken Sie zunächst telefonisch nach

Die ersten vielversprechenden Bewerbungseingänge sind eingetroffen? Sehr gut. Nun verschafft Ihnen ein strukturiertes 30-minütiges Telefoninterview weitere Klarheit, wen Sie zum Jobinterview einladen sollten.

 

Im Hauptteil des Telefoninterviews sollten Sie mit Ihrem Gesprächspartner dessen Werdegang durchgehen. Achten Sie hier auf besondere Übereinstimmungen der bisher gesammelten Erfahrungen mit der ausgeschriebenen Vakanz. Vermag es der Bewerber, diese Parallelen vielleicht sogar selbst herzustellen? Ein gutes Signal! Offensichtlich hat er sich bereits intensiv mit der Vakanz auseinandergesetzt. Das lässt auf ein echtes Interesse schließen.

 

Stufe 6 im Einstellungsprozess: Das persönliche Kennenlernen

In der nächsten Phase lernen Sie die vielversprechendsten Talente persönlich beim Jobinterview kennen. Wichtig dabei ist: Sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre, planen Sie genug Zeit ein und bieten Sie dem Gast etwas zu trinken und vielleicht einen Snack an. Das senkt dessen Nervosität und umso angenehmer verläuft das Gespräch.

 

Wichtig: Bewerbungsgespräche sollte der künftige Vorgesetzte nie alleine führen. Das ist Schnee von gestern. Besser ist es, zwei, drei Personen aus dem Team zu involvieren. Diese müssen schließlich mit dem Talent zusammenarbeiten und können besser einschätzen, ob es mit seiner Persönlichkeit ins Team passt. Das ist ein Faktor, der zunehmend wichtiger wird. Immer öfter werden Aufgaben schließlich in Projekten bearbeitet. Hierbei ist Teamfähigkeit gefragt.

 

Digital Recruiting DOWN

 

Aber natürlich sollten in dem Gespräch auch die fachlichen Kompetenzen hinterfragt werden. Sinnvoll ist es daher, einen Leistungsträger des Teams mit an den Tisch zu holen. Dieser kann sich fachlich mit dem Talent austauschen.

 

Stufe 7 im Einstellungsprozess: Treffen Sie eine fundierte Entscheidung

Sie kennen nun alle Bewerber. Jetzt geht es darum, die richtige Entscheidung zu treffen. Tauschen Sie sich dazu mit allen Beteiligten über ihren jeweiligen Eindruck aus. Fassen Sie die Ergebnisse in einer Übersicht zu jedem Talent zusammen und stellen Sie diese allen Verantwortlichen zur Verfügung. Das erhöht die Vergleichbarkeit und erleichtert eine objektive gemeinsame Entscheidungsfindung. So klappt’s mit dem richtigen Talent! Versprochen! (Bild:  pathdoc, Fotolia.com)

 


 

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