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Teamwork: 6 Erfolgsfaktoren im Recruiting

Veröffentlicht am 22. April 2019

Teamwork of partners. Concept of integration and startup with puzzle pieces
Worauf kommt es Arbeitnehmern besonders an, um zufrieden ihrer Arbeit nachgehen zu können? Dieser Frage ist eine aktuelle Studie des Stellenportals StepStone nachgegangen. Als einer der wichtigsten Faktoren für die Jobzufriedenheit kristallisierte sich eine gute Arbeit im Team heraus. Doch worauf kommt es in punkto Teamwork am meisten an? Und wie können Arbeitgeber ein gutes Teamgefüge bereits in ihren Stellenanzeigen „verkaufen“?

 

Teamwork: Bedeutung steigt

Projektarbeit gewinnt in der modernen Arbeitswelt an Bedeutung. Eine funktionierende Arbeit im Team ist für 77 Prozent der Arbeitnehmer ein zentraler Aspekt für eine gute Unternehmenskultur und entscheidet darüber, ob sich Kandidaten bei einem Unternehmen bewerben. „Neun von zehn Kandidaten achten bei der Jobsuche gezielt darauf, ob die Unternehmenskultur eines potenziellen Arbeitgebers zu ihnen passt“, heißt es in der StepStone-Studie „Erfolgsgeheimnis Team“. „Deshalb überrascht es nicht, dass 63 Prozent der Befragten bereits im Vorstellungsgespräch einen ihrer zukünftigen Kollegen kennenlernen wollen. Eine Möglichkeit, die allerdings nur jedes vierte Unternehmen tatsächlich bietet.“

 

Video Case Study UP

 

Dabei ließe sich bereits in der Stellenanzeige ein erstes Kennenlernen ermöglichen und erste Einblicke ins Unternehmen schaffen: Durch die Einbindung von Videos etwa, in denen Teams über ihre Arbeit erzählen oder durch die Verlinkung auf den hauseigenen Mitarbeiterblog, in dem Talente erfahren, wie es im Arbeitsalltag zugeht.

 

Welche Faktoren sind ausschlaggebend für eine gute Teamwork?

Themen, über die Mitarbeiter in den Texten oder in Bewegtbildbeiträgen plaudern könnten, gäbe es zuhauf. Auch das ist ein Ergebnis der der StepStone-Studie. Für die Erhebung hat StepStone im November 2018 rund 14.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt, darunter 10.600 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und 3.400 Führungskräfte. Daneben befragte StepStone rund 2.000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

 

Die Studie macht sechs wesentliche Bereiche aus, auf die es Arbeitnehmern in Sachen Teamwork vor allem ankommt und die bereits in einem frühen Stadium des Recruitingprozesses als Mehrwert herausgearbeitet werden sollten. So entsteht Begeisterung. Die Studie informiert gleichzeitig über den Status quo. Wie sind Unternehmen in den einzelnen Bereichen aufgestellt? Soviel vorab: In der Regel gibt es nichts zu meckern. Arbeitgeber haben also allen Grund über ihre Unternehmenskultur zu reden.

 

Das sind die top 6 Erfolgsfaktoren für eine gelingende Teamwork:

1. Eine gute Kommunikation: Ein funktionierender Austausch ist wesentlich, damit ein Team funktioniert. Ansonsten weiß der eine nicht, was der andere tut. Im Zweifel bleiben Aufgaben dann liegen oder werden doppelt bearbeitet. Die Kommunikation klappt aber offenbar ganz gut in deutschen Teams: 71 Prozent der Befragten treffen sich ausreichend häufig, um effektiv zu kommunizieren und 80 Prozent sagen, dass sie sich gegenseitig über alle relevanten Dinge auf dem Laufenden halten.

 

2. Gegenseitige Unterstützung: Teamwork hängt außerdem entscheidend davon ab, wie sehr sich Kollegen in kritischen Situationen unterstützen, indem bestehende Probleme gemeinsam gelöst werden. Nur so lassen sich gemeinsame Ziele erreichen. Auch das scheint in Deutschland kein Problem zu sein. „79 Prozent unterstützen ihre Teamkollegen bei deren Aufgaben und bekommen diese Unterstützung auch zurück. Ebenso viele bieten bei Schwierigkeiten Hilfe an oder bekommen diese angeboten, wenn sie selbst allein nicht mehr weiterkommen“, heißt es in der Studie.

 

3. Zuverlässigkeit: Termintreue und Zuverlässigkeit sind das A und O für eine gelingende Zusammenarbeit. Hier muss jedes Teammitglied seine Deadlines fest im Blick haben. Ansonsten kommt es zu Verzögerungen, die das ganze Projekt gefährden können. Auch hier sind Deutschlands Arbeitnehmer überwiegend zufrieden. 77 Prozent der Fachkräfte freuen sich über eine hohe Zuverlässigkeit ihrer Kollegen. Bei den Führungskräften sind es sogar 86 Prozent.

 

4. Zielorientierung: Bei der Umsetzung eines Projektes kommt es darauf an, dass die Teammitglieder die eigenen und die übergeordneten Projektziele genau kennen. So können sie ihre Arbeit besser strukturieren und haben den Überblick darüber, in welchen Bereichen sie zu der Erreichung des Gesamtziels beitragen. Das stiftet nicht nur Sinn, sondern lässt Arbeitnehmer auch die Bedeutung ihrer Arbeit erkennen und diese Ernst nehmen. Auch das klappt hierzulande ganz gut. Über 70 Prozent aller Fach- und Führungskräfte arbeiten in zielorientierten Teams, in denen sich alle den gemeinsamen Zielen verpflichtet fühlen und allen klar ist, was gemeinsam erreicht werden soll.

 

5. Innovationsfreude: Projekte leben von den Ideen, die in sie eingebracht werden. Je innovativer desto besser – so haben Unternehmen auch in Märkten, in denen sich der Wettbewerb verstärkt, die Nase vor der Konkurrenz vorn. Umso wichtiger ist es, dass Teams über den Tellerrand hinausblicken und nicht immer nach dem gleichen Schema vorgehen. Hier könnte es in deutschen Unternehmen etwas wagemutiger zugehen. Über 40 Prozent aller Fachkräfte arbeitet nach eigenen Aussagen in einem Team, dass Ideen gegenüber nur wenig aufgeschlossen ist. Dies trifft ebenfalls auf fast jede dritte Führungskraft zu.

 

6. Führung: Teamwork steht und fällt nicht zuletzt mit der Teamführung. Führungskräfte müssen regelmäßig Feedback geben, konstruktiv mit Fehlern und geäußerter Kritik umgehen und offen für neue Vorschläge sein. Ansonsten bremsen sie das Projekt aus.

 

Hier kam es in der StepStone-Studie zu kontroversen Ergebnissen. Hier heißt es: „Zwischen 84 und 97 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass sie die Ansprüche an gute Teamführung erfüllen. Fachkräfte, die ihre jeweiligen Teamleiter bewerteten, fällen hingegen ein deutlich kritischeres Urteil. 40 Prozent werden von ihrem Chef nicht darin unterstützt, aus Fehlern zu lernen und erhalten nicht hinreichend Informationen. 43 Prozent empfinden ihre Leistungen als nicht hinreichend gewürdigt und gar jeder Zweite findet, dass der Chef nicht dafür Sorge trägt, dass das Team genug Informationen mit anderen Teams austauscht.“

 

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Sie erfüllen die meisten der genannten Kriterien für eine gelingende Teamwork, fragen sich aber, wie Sie diese Faktoren treffend in ihrer Stellenanzeige hervorheben? Unser Team unterstützt und berät Sie gerne!

 


 

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