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Wellness für Mitarbeiter: Gut für die Employer Brand

Veröffentlicht am 20. February 2019

young handsome business man in black suit practice yoga and relax at office

 
Fortschrittliche Arbeitgeber investieren in Wellness. Das ist gut für die Employer Brand. Was Sie von ihnen lernen können.

 

Wellness für Mitarbeiter: Pimp up your Employer Brand

Eine gute Employer Brand war noch nie so wichtig wie im Moment. Employer Brand, das ist die Arbeitgebermarke. Zu ihr gehören alle Faktoren, die Mitarbeiter zufrieden oder Bewerber auf einen Arbeitgeber aufmerksam machen. Vereinfacht gesagt.

 
Video Case Study UP

 
Je nachdem, wie positiv die Employer Brand geprägt ist, umso gebundener sind die bestehenden Mitarbeiter und umso mehr zieht sie Talente an. Denn gute Arbeitsbedingungen sprechen sich natürlich herum. Mitarbeiter erzählen darüber im Bekanntenkreis, posten Bilder in den sozialen Netzwerken und natürlich lässt sich über die guten Bedingungen vortrefflich in den eigenen Stellenanzeigen reden.

 

Doch was gehört zu den Faktoren, die positiv auf die Employer Brand einzahlen? Laut der Studie Recruiting Trends 2018 der Universität Bamberg gehören dazu:

– Das Angebot von sicheren Arbeitsplätzen
– Das Angebot von Weiterbildungen
– Das Angebot von guten Karrieremöglichkeiten
– Flache Hierarchien
– Ein gutes Arbeitsklima
– Ansprechende Gehälter
– Das Angebot interessanter Tätigkeiten

 

Die Wissenschafter fanden außerdem heraus, dass die Bedeutung einer guten Work-Life-Balance immer wichtiger wird. Dazu gehören zum Beispiel Wellness- und Gesundheitsangebote am Arbeitsplatz. Dieser Faktor ist nach Ansicht vieler Arbeitnehmer sogar so wichtig, dass er für sie zu den Leistungsmerkmalen im Employer Branding gehört. Leistungsmerkmale sind Faktoren, die Mitarbeiter und Kandidaten begeistern können, wenn sie erfüllt werden. Werden sie aber nicht erfüllt, lässt das Mitarbeiter und Kandidaten unzufrieden zurück.

 

Nicht ohne Grund bieten große erfolgreiche Firmen ihren Mitarbeitern daher Maßnahmen an, die positiv für die eigene Work Life Balance sind. Wellness für Mitarbeiter liegt voll im Trend. Es gibt aber noch einen anderen Grund, der dafür spricht: Wenn sich Mitarbeiter wohl in ihrer Haut fühlen, arbeiten sie besser, als wenn es dauernd irgendwo ziept, zwickt und zwackt.

 

Im Ergebnis sind sie motivierter, haben bessere Laune und fördern so ein gutes Klima im Unternehmen. Das zahlt sich aus: Der Harvard Business Review berichtete, dass Arbeitgeber, die in Initiativen im Bereich Gesundheit und Wellness investierten im Durchschnitt für jeden investierten Dollar Einsparungen in Höhe von 6 US-Dollar erzielten.

 

Doch Wellness für Mitarbeiter – das ist mehr als ein paar Salzlampen aufzustellen und motivierende Instagram-Zitate zu posten. Die folgenden vier Trends sollten sich Personalabteilungen einmal ganz genau anschauen.

 

Wellness für Mitarbeiter Trend Nummer eins: Digital Detox

Seien wir ehrlich: An manchen Tagen verbringen wir mehr Zeit mit unseren Handys als mit unseren Mitmenschen. Und wenn ein Mitarbeiter auf seinem Weg nach Hause oder nachdem er seine Kinder ins Bett gebracht hat, auf dringende E-Mails antworten möchte, warum sollten Arbeitgeber dann eingreifen?

 

Die Antwort ist einfach: Ein getrenntes Arbeits- und Privatleben ist entscheidend, um abzuschalten und den Stress auf der Arbeit hinter sich zu lassen. Nicht zuletzt sorgt das auch für einen guten Schlaf. Umso motivierter und ausgeruhter kehren Mitarbeiter am nächsten Tag zur Arbeit zurück.

 

Tipp: Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter bewusst dazu zu ermutigen, sich nicht rund um die Uhr mit ihrem Job zu beschäftigen. Ansonsten steigt das Risiko eines Burnout erheblich. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter daher dazu, die Verbindung zu ihren Arbeitsgeräten nach Arbeitsende zu kappen. Laptop aus, Geschäftshandy aus. Es lohnt sich!

 

Wellness für Mitarbeiter Trend Nummer zwei: Gesunde Snacks

Jeder kennt das: Das Projekt ist stressig, das Meeting mit dem Kunden hat das Adrenalin in den Adern steigen lassen. In solchen Situationen greifen Mitarbeiter gerne zu Nervennahrung. Schokolade, Kekse oder andere süße Leckereien.

 

Arbeitgeber sollten stattdessen gesunde Snacks anbieten. Das ist eine großartige Möglichkeit, das Wohlbefinden im Büro zu fördern. Mit frischem Obst zum Beispiel. Wenn es da ist, wird es von den meisten Mitarbeitern ebenso gerne angenommen wie der Schokoriegel. Doch es belastet den Körper nicht so massiv wie dieser, sondern sorgt für mehr Energie.

 

Auch in der Kantine sollten zur Mittagszeit gesunde Mittagsmenüs statt fettiger, Würste und extragroßer Pizzen angeboten werden. Das ist nicht teurer, aber erheblich gesünder und zahlt direkt auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein. Essen liegt nicht schwer im Magen, man fühlt sich leicht und das Mittagstief bleibt aus.

 

Wellness für Mitarbeiter Trend Nummer drei: Mehr Flexibilität

Auch das Angebot flexibler Arbeitsbedingungen zahlt direkt auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein. Wenn es die Art der Arbeit erlaubt, sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern diese Optionen unbedingt einräumen.

 

Es ist unglaublich entlastend, wenn sich die Arbeitszeiten an den eigenen Lebensstil anpassen lassen. Wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel eine Stunde später ins Büro kommen kann, damit er seinen Sprößling noch zur Kindertagesstätte bringen kann, ohne dafür die Oma bemühen zu müssen, weil Arbeits- und Öffnungszeiten sich ungünstig überschneiden.

 

Auch Home-Office kommt bei vielen Arbeitnehmern gut an. Es ist zum Beispiel ideal, um in Ruhe Präsentationen vorzubereiten oder um sich ganz flexibel abends nochmal einzuloggen, nachdem man den Nachmittag entspannt mit Familie oder Freunden verbracht hat. Außerdem vermeidet es für viele Angestellte die Pendelei zum Arbeitsplatz, die eine erhebliche Stressquelle ist.

 

Wellness für Mitarbeiter Trend Nummer vier: Ergonomische Arbeitsplätze

Sitzen ist das neue Rauchen. Es schadet dem Körper erheblich, zum Beispiel weil es zu Fehlhaltungen führt. Immer mehr Mitarbeiter fallen wegen Rückenleiden aus. Eine einfache Möglichkeit, das Wohlbefinden im Büro zu fördern, besteht darin, in ergonomische Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu investieren.

 
Digital Recruiting DOWN

 
Fazit: Schon kleine Änderungen können in der Summe den Unterschied machen, ob sich die Zufriedenheit der Mitarbeiter und das Betriebsklima verbessert. Wellness für Mitarbeiter ist nicht gleichbedeutend mit der Sauna oder dem Fitnessstudio im Keller und auch bei weitem nicht so teuer. Schon kleine Investitionen zahlen sich doppelt und dreifach aus – dank geringerer Krankheitsraten, leistungsfähigerer und motivierterer Mitarbeiter. Argumente dagegen? Die gibt es nicht!

 


 

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