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Rekrutieren über Facebook geht in Zeiten der Social Job Ad sehr leicht. Der Vorteil: Unternehmen müssen keinen Auftritt in Facebook betreiben und haben mit der Social Job Ad ein optimales Tool, um nicht nur aktiv Suchende, sondern auch latent Suchende anzusprechen.

 

Social Recruiting: Warum es sich durch die Social Job Ad verändern wird

Social Recruiting gewinnt für Arbeitgeber zunehmend an Bedeutung. Denn vor allem junge Arbeitnehmergeneration lässt sich über soziale Netzwerke perfekt ansprechen. Sie ist mit dem Internet aufgewachsen und surft täglich eine beträchtliche Anzahl an Stunden in den Weiten des World Wide Web.

 

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Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 verbringen die Deutschen im Schnitt täglich zwei Stunden und acht Minuten im Netz – 20 Minuten mehr als im Vorjahr. Unter 30-Jährige bringen es auf fast doppelt so viel Internetzeit: Sie surfen täglich etwas mehr als vier Stunden. Das sind vier Stunden, in denen Arbeitgeber die so genannte Generation Y oder Millenials perfekt auf sich aufmerksam machen können.

 

Facebook: Einer der meistgenutzten Kanäle und perfekt fürs Recruiting

Der größte Teil der Internetnutzung entfällt auf Kommunikation und Medien. Zu den meistgenutzten Diensten in Deutschland zählen Facebook und WhatsApp: Gut jeder Fünfte ist der Untersuchung zufolge täglich auf Facebook und fast die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung nutzt täglich WhatsApp.

 

Das macht die Social Job Ad auf Facebook zu einer sehr praktischen Angelegenheit, um Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen. Dabei handelt es sich um eine bezahlte Form der Stellenanzeige, die mit Hilfe eines präzisen Targeting-Algorithmus in der Facebook-Timeline passgenauer Kandidaten ausgespielt werden kann.

 

Social Recruiting: So funktioniert die Social Job Ad

Das funktioniert wie folgt: Der Arbeitgeber definiert bei der Schaltung der Social Job Ad ein Anforderungsprofil, nach dem gesucht werden soll. Inbegriffen sind frei wählbare Parameter wie Alter, Geschlecht, Ausbildung, Zusatzwissen und, und, und. Danach gleicht der Algorithmus die gesuchten Skills mit den Nutzerprofilen auf Facebook ab. Anschließend erscheint die Social Job Ad nur in der Timeline der Nutzer, die für eine Vakanz wirklich geeignet sind. So fällt die “Ansprache” der Kandidaten extrem zielgerichtet aus.

 

Mit einem Klick auf die Social Job Ad gelangen potenzielle Kandidaten direkt zu einer ausgeschriebenen Stellenanzeige im Karriereportal eines Arbeitgebers und können sich darüber gleich auf die Vakanz bewerben. Damit auch wirklich kein Talent durch die Lappen geht, wird die Social Job Ad automatisch mobil optimiert und auch in den Apps des Social Networks ausgespielt. So ist es für Unternehmen ein Kinderspiel, Facebook-Nutzer nicht nur zu neuen Followern zu machen, sondern auch zu ihren neuen Mitarbeitern.

 

Social Job Ad: Passiv suchende Talente zielgerichtet ansprechen

Die Social Job Ad ist zwar kostenpflichtig, allerdings steht auf der Haben-Seite von Unternehmen, dass sie sich keine Fanpage aufbauen müssen, um ihre Follower mit Informationen aus dem Unternehmen zu versorgen. Das erspart ein zeitintensives Social Media Management und macht die dafür anfallenden Kosten obsolet. Dass sich die Social Job Ad also schnell amortisiert, steht daher außer Frage.

 

Ein weiterer Vorteil der Social Job Ad ist, dass sich mit ihr auch sehr leicht passiv suchende Kandidaten ansprechen lassen. Das gelingt beispielsweise über den Unternehmensauftritt auf Facebook nicht. Hier bekommen nur Nutzer die Informationen eines Arbeitgebers angezeigt, die sich bewusst dafür entschieden haben, ihm zu folgen.

 

Das Ausspielen der Social Job Ad ist hingegen nicht an die Follower eines Unternehmensauftritts gebunden, sondern einzig und allein an die Passgenauigkeit zwischen Anzeige und Nutzerprofil. So lassen sich auch Kandidaten erreichen, die das Unternehmen noch gar nicht kennen und nicht zwingend aktiv nach einem neuen Job suchen.

 

Social Recruiting wird immer wichtiger! Kandidaten wollen angesprochen werden!

Diese Ressource auf dem Arbeitsmarkt wird immer wichtiger. Denn Kandidaten wollen inzwischen lieber angesprochen werden, statt sich selbst zu bewerben. Dass 97 Prozent der Senior Professionals und Executives sich wünschen, von Unternehmen für interessante Stellen angesprochen zu werden, wie eine Studie von Experteer ergab, verwundert nicht. Immerhin ist die aktive Ansprache im Bereich des Managements seit Jahren Gang und Gäbe.

 

Längst sind aber auch die jüngeren High Potentials auf den Geschmack gekommen. Laut der Studie Recruiting Trends der Universität Bamberg ermöglicht die Ansprache von Kandidaten über soziale Netzwerke, Talente zu gewinnen, die sich von alleine nicht auf eine offene Stelle beworben hätten oder nicht aktiv auf der Stellensuche sind.

 

28,1 Prozent der Kandidaten haben sich (infolge dessen) bei einem Unternehmen beworben, bei dem sie sich (ansonsten) nicht beworben hätten. 17,8 Prozent der Kandidaten haben ihren letzten Job durch die Direktansprache eines Unternehmens gewechselt, obwohl sie nicht aktiv auf Stellensuche waren“, heißt es in der Studie.

 

Social Recruiting: Die Business-Netzwerke bekommen durch Facebook Konkurrenz

Gut, werden jetzt manche HR-Profis denken: “Aber dann doch lieber dort agieren, wo sich Talente aus beruflichen Gründen tummeln! Auf Xing! Auf LinkedIn!“ Der Gedanke ist an sich natürlich nicht verkehrt, hängt aber von der Zielgruppe ab, die ein Unternehmen erreichen will. Denn auf beruflichen Netzwerken erreichen Arbeitgeber zum Beispiel insbesondere die Generation Y tendenziell nicht so gut.

 

Von diesen fühlt sich eher die Generation der Mittdreißiger aufwärts angesprochen,  wie der aktuelle Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zeigt, für den 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden.

 

Digital Recruiting DOWN

 

Jüngere Talente trifft man hingegen häufiger auf Youtube, Facebook und Co. an. Nicht nur das spricht für Unternehmen, die die Generation Y für sich überzeugen wollen, für Facebook als Recruiting Kanal. Auch die Reichweite ist enorm. Immerhin ist Facebook mit 2.1 Milliarden Nutzern neben Google und YouTube eine der drei meist besuchten Websites in Deutschland und ermöglicht damit eine fast uneingeschränkte Zielgruppenansprache. Die Zeit ist also reif für Facebook Recruiting.

 


 

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