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Recruiting Videos: Warum sie der neue Mega-Trend in Stellenanzeigen sind

Veröffentlicht am 16. September 2019

recruiting video

 
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte heißt es. Das gilt umso mehr für Bewegtbilder, wie eine neue Studie nahelegt. Sie liefert gute Gründe, warum Personalsuchende stärker auf Recruiting Videos setzen sollten.

 

Bedeutung von Video Content steigt

Die soeben erschienene Video-Impact-Studie des Marktforschungsunternehmens GfK und Facebook zeigt: Die Bedeutung von Video Content steigt. Die Erhebung bezieht sich mit ihren Ergebnissen zwar auf den Handel. Allerdings ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Trends auch auf das Recruiting übertragbar sind.

 

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Denn letztlich machen Unternehmen in ihren Stellenanzeigen auf Social Media, in Businessnetzwerken und auf Jobportalen auch nichts anderes als Werbung. Nur eben nicht für Produkte, sondern für vakante Jobs. Hierbei bedienen sich Personalsuchende auch immer öfter den Werkzeugen, die ursprünglich aus dem Marketing stammen. Sehr gut möglich, dass das auch für Video Content gilt. Dafür spricht manches. Aber der Reihe nach.

 

Ergebnisse der Video-Impact-Studie des Marktforschungsunternehmens GfK und Facebook

Zunächst die Ergebnisse der GfK-/Facebook-Studie im Überblick. Hieraus geht unter anderem hervor:

 

- Facebook/Instagram-Videoanzeigen sorgen im Handel für eine starke Umsatzsteigerung: In vier von fünf Fällen konnte eine signifikante Steigerung der Kaufwahrscheinlichkeit durch Facebook/Instagram-Videokampagnen von bis zu 10 Prozent nachgewiesen werden.

- Facebook/Instagram-Videoanzeigen sind effizient: In vier von fünf Fällen generierten die Facebook/Instagram-Kampagnen einen positiven Return-on-Investment.

 

Warum Recruiting Videos wichtiger werden

Soweit, so gut. Aber können diese Insights auch auf Recruiting Videos übertragen werden? Kann es! Denn die Spielregeln sind die gleichen. Sowohl im Marketing als auch im Recruiting transportieren bewegte Bilder weit mehr als gedruckte Worte es vermögen: Emotionen. Und auf diese kommt es Kandidaten offenbar an. So haben Stellenanzeigen, in die ein Recruiting Video eingebettet ist, eine fast dreimal höhere Verweildauer, wie etwa aktuelle  Marktforschungen des Karriereportals Monster ergeben haben.

 

Ganz offensichtlich wollen Talente nicht nur harte Fakten über Unternehmen erfahren. Sie möchten auch emotional abgeholt werden. Und genau das leistet ein Recruiting Video, das optimal in Stellenanzeigen eingebunden werden und  über Social Media im Unternehmensauftritt oder als bezahlte Ad gestreut werden kann:

 

- Es liefert Einblicke, wie es in dem Unternehmen zugeht

- Wie Kollegen miteinander umgehen

- Wie der einzelne Ansprechpartner tickt

- Wie die Büros ausgestattet sind

- Und, und, und

 

Was ein Recruiting Video von einem Marketing Video unterscheidet

Aber Achtung: In einem wesentlichen Punkt muss sich ein Recruiting Video von einem Marketing Video unterscheiden: Während in Marketing-Produktionen in der Regel gecastete Models in einem künstlich arrangierten Szenario auftreten, muss bei einem Recruiting Video alles echt sein.

 

Schließlich wollen Kandidaten erfahren, wie es wirklich bei dem Unternehmen zugeht und nicht, wie es dort in einer besseren Realität zugehen könnte. Authentizität ist also das A und O, wenn es um die Produktion eines Recruiting Videos geht.

 

Daher gilt:

- Der Dreh sollte im eigenen Unternehmen stattfinden.

- Es sollten nur echte Mitarbeiter gezeigt werden.

- Sie sollten so natürlich wie möglich herüberkommen.

- Es sollte auf zu viel Retusche bei der Nachbearbeitung verzichtet werden.

 

Bloß keine Models engagieren!

Jetzt fragen Sie sich als Arbeitgeber vielleicht: “Meine Mitarbeiter sind bei dem Dreh sicher nervös. Wie sollen die gesprochenen Inhalte dann natürlich rüberkommen?” Auch hierfür gibt es eine Antwort: Das A und O bei der Produktion eines Recruiting Videos liegt in den Faktoren Freiwilligkeit und Zeit.

 

Vor der Kamera interviewt werden sollte nur, wer wirklich Lust darauf hat. Dann ist die Chance groß, dass das Ganze ohne andauernde Versprecher oder eine angespannte Körperhaltung vonstatten geht. Das ist wichtig. Denn Anspannung und Nervosität stehen jedem von uns direkt ins Gesicht geschrieben. Das hinterlässt keinen guten Eindruck.

 

Recruiting Video: Beim Dreh für eine entspannte Atmosphäre sorgen

Wichtig ist auch: Die Inhalte sollten nicht abgelesen oder auswendig gelernt werden – das erzeugt einen unnatürlichen Sprachfluss. Stattdessen sollten Mitarbeiter in entspannter Atmosphäre frei sprechen – die besten Statements lassen sich dann für das Recruiting Video nutzen.

 

Daher ist es auch so wichtig, dass dem Interviewten genügend Zeit zur Verfügung steht. Der einzelne Mitarbeiter soll sich entspannen können. Das wird allerdings nicht gelingen, wenn er bereits beim Interview auf eine Schlange aus Kollegen blickt, die alle warten, bis sie endlich dran sind.

 

Die Frage nach der perfekten Kulisse

Überdies werden  viele Arbeitgeber befürchten, dass ihr Arbeitsumfeld nicht die Kulisse für ein Recruting Video hergibt:  Ein Büroumfeld eben. Zu langweilig! Wie soll man da beeindrucken? Dazu sei gesagt: Schon dieser Gedanke ist grundverkehrt. Kandidaten wollen sich in einem Recruiting Video über einen möglichen Job informieren. Insofern gehen sie mit einer anderen Erwartungshaltung heran als an einen Hollywood-Blockbuster. Sie erwarten keine Special Effects. Sie wollen das Umfeld kennenlernen.

 

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Zumal Videoprofis mit einem dynamischen Schnitt, einer sympathischen Unterlegmusik und den richtigen Aufnahmen auch in ein Büroumfeld durchaus Pfiff bringen können. Wie wäre es etwa mit Aufnahmen des Unternehmensgebäudes aus der Vogelperspektive? Das lässt sich leicht mit einer Drohne umsetzen. Des weiteren sorgen Effekte wie Zeitraffer- oder Slow Motion für Abwechslung in einem Recruiting Video.

 

Recruiting Video: Inhouse poduzieren oder outsourcen?

Soweit, so gut. Doch wer produziert das Recruting Video nun? Tatsächlich machen sich manche Arbeitgeber selbst an die Produktion. Das ist durchaus möglich. Alles, was dafür nötig ist, ist eine Kamera, eine Lichtquelle und ein Mikrofon. Und wenn sich die verantwortlichen Kollegen mit Videoschnittprogrammen wie iMovie oder FinalCutPro auskennen, können durchaus sehr professionelle Ergebnisse gelingen. Es gibt aber auch Profis, die die Produktion übernehmen. So oder so: Hauptsache ist, es bewegt sich was auf Ihren Social Media Auftritten und in Ihren Stellenanzeigen!

 

Sie fragen sich, wie Sie Ihr Recruiting Video professionell auf Facebook und Instagram positionieren können? Den einstieg ins Social Recruiting kann unser passgenaues Online-Training mit angeschlossenem LIVE Coaching ermöglichen.

 

Sie haben Fragen zur Positionierung Ihres Recruiting Videos in Ihren Stellenanzeigen und der anschließenden Schaltung auf Stellenbörsen? Auch hier stehen wir Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne.


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