Blog

Recruiting für lau: 6 Tipps

Veröffentlicht am 24. September 2018

Businessman holds a coin near wooden piggy. Money box. Collecting money with earning bank.
Recruiting kostet viel Geld. Doch gerade kleinere Unternehmen können mit ihren Budgets nicht so wuchern wie die großen Player. Die Frage, die sich ihnen stellt: Welche Wege stehen offen, um zusätzlich zur Schaltung von Stellenanzeigen Bewerbungen zum Nulltarif zu generieren? Wir haben 6 Tipps zusammengestellt.

 

Stellenanzeige zentrales Element in der Personalgewinnung

Ganz ohne Kosten geht es im Recruiting nicht. Unternehmen werden in Zeiten des Fachkräftemangels nicht umhinkommen, zum Beispiel Stellenanzeigen zu schalten, um auf ihre Vakanzen aufmerksam zu machen. Erst jüngst zeigte eine aktuelle Studie von index Anzeigendaten, dass die Stellenanzeige nach wie vor das zentrale Werkzeug in der Mitarbeitergewinnung ist. Mehr als die Hälfte der Online-Anzeigen führten im vergangenen Jahr unmittelbar zu einer Einstellung, so das Ergebnis der Erhebung.

 

Video Case Study UP

 

Die Chance auf eine Stellenbesetzung erhöht sich durch das Multiposting von Jobinseraten erheblich. Bei dieser Personalbeschaffungs-Methode handelt es sich um die Mehrfachschaltung von Stellenanzeigen auf mehreren Jobportalen. Diese Methode ist besonders erfolgreich, wenn die Stellenanzeigen genau auf den Karriereplattformen und Jobbörsen geschaltet werden, auf denen sich die Zielgruppe tummelt, die erreicht werden soll. Angesichts von mehr als 1.500 gelisteten Jobbörsen ist das aber gar nicht so einfach. Helfen können Mulitposting-Agenturen, die ihre Kunden in diesem Bereich passgenau beraten.

 

1. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Karrierehomepage

Unternehmen können ihrem Recruiting durch eine zusätzliche kostenfreie Streuung von Stellenanzeigen aber noch einen weiteren Boost verleihen. Häufig unterschätzt wird zum Beispiel die Schaltung von Stellenanzeigen auf der eigenen Karriereseite. Für diese fallen keine Kosten an und die Erfolgsaussichten sind vergleichsweise hoch. Laut der Studie Recruiting Trends 2018 der Universität Bamberg nutzen immerhin knapp 40 Prozent der aktiv suchenden Kandidaten die Karrierehomepage, um Stellen zu finden.

 

Immer wichtiger dabei wird allerdings, dass die Jobinserate suchmaschinenoptimiert sind. Denn auch Google entwickelt sich zunehmend zu einem Einfallstor für Kandidaten, die aktiv nach Vakanzen recherchieren. Das trifft auf immerhin 40 Prozent der Bewerber zu.

 

Und das, obwohl sich dieses Vorgehen im Moment noch eher mühsam gestaltet: Google filtert bei der Suchanfrage nach einem Jobtitel nämlich nicht nur Stellenangebote heraus, sondern auch andere Einträge, die den Suchbegriff beinhalten. Die Folge: Der Kandidat muss Eintrag für Eintrag überprüfen, ob es sich um ein Jobangebot handelt oder nicht.

 

2. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Jobsuche auf Google

Doch das ändert sich demnächst. Schon bald sollen die Ergebnisse einer Jobsuche über Google übersichtlich in einem Kasten angezeigt werden, so dass sich die gefundenen Stellenanzeigen nicht mehr mit anderen Suchergebnissen vermischen.

 

Der neue Service firmiert unter dem Namen „Googles Job Search Experience“, dürfte den Zulauf zu Google als Jobsuchmaschine noch einmal ordentlich befeuern und erhöht gleichzeitig die Chance, dass gerade Jobinserate, die auf einer Karrierehomepage geschaltet wurden, eine noch bessere Reichweite erzielen. Diese werden hier nämlich genauso gelistet wie die kostenpflichtigen Pendants, die auf Stellenbörsen geschaltet wurden.

 

3. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Businessnetzwerke nutzen

Auch die Sozialen Medien und Businessnetzwerke bieten einige Möglichkeiten, ein Stelleninserat kostenlos zu verbreiten. Warum zum Beispiel nicht die eigenen Stellenanzeigen in den gebührenfreien Gruppen auf XING oder LinkedIn posten?

 

Der Vorteil: Inzwischen finden sich auf den Portalen Gruppen zu den verschiedensten Schwerpunkten und Themen, über die sich jede Zielgruppe perfekt erreichen lässt. Wichtig dabei ist aber, nicht einfach nur einen Link zu dem Jobinserat zu posten, sondern innerhalb einer möglichst verbindlichen Ansprache auf die Vakanz hinzuweisen. Ansonsten wirkt der Post lieblos und zeugt nicht von einem echten Bemühen des Recruiters, Talente für die Vakanz zu überzeugen.

 

4. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Businessnetzwerke nutzen

Eine ähnliche Möglichkeit bietet sich auf Social-Media-Portalen wie Facebook, Instagram oder Twitter. Hier lässt sich ohne Zusatzkosten eine Unternehmensseite anlegen. Arbeitgeber können hierüber potenzielle Talente über offene Stellen informieren. Von knapp zwei Dritteln der Kandidaten werden die entsprechenden Bemühungen von Unternehmen, Jobs in den Socials zu teilen, auch als willkommen bewertet.

 

Vorausgesetzt, der Arbeitgeber gibt sich mit seinen Social Media Auftritten Mühe. Wer eine Anzeige nach der anderen postet, wird kaum Erfolg haben, da soziale Kanäle von der Abwechslung leben. Es muss schon ein bisschen mehr sein, um Bewerber von sich zu begeistern: Bilder und Videos aus dem Unternehmen, Beiträge aus dem Mitarbeiterblog oder wissenswerte Presseberichte zum Beispiel. Auch sollten eingehende Privatnachrichten zeitnah beantwortet werden. Denn: Soziale Medien sind keine Kommunikations-Einbahnstraße.

 

5. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Interne Stellenbesetzung

Und noch zwei Geheimtipps, mit den Arbeitgeber Bewerber zum Nulltarif erreichen. Erstens: Viele Unternehmen lassen bei der Mitarbeitersuche oft eine Ressource außer Acht – die eigenen Mitarbeiter und lassen damit wichtige Chancen an sich vorbeiziehen.

 

Oftmals wird enorme Energie aufgewendet, um eine Expertenstelle mit einem externen Kandidaten zu besetzen. Ohne jedoch darauf zu achten, ob sich im Unternehmen nicht bereits ein ungeschliffener Diamant befindet, der sich nach ein paar Personalentwicklungsmaßnahmen perfekt für die Stelle eignen würde.

 

6. Tipp für ergänzende kostenfreie Recruitingmaßnahmen: Mitarbeiterempfehlung

Geheimtipp Nummer zwei: Arbeitgeber haben durch Mitarbeiterempfehlungsprogramme die Chance, ihre Mitarbeiter als Botschafter des Unternehmens einzusetzen und Kontakt zu potentiellen Kandidaten aus deren Bekanntenkreis aufzubauen. Der Vorteil: Die jeweiligen Talente verfügen häufig über ähnliche Ausbildungswege, Berufserfahrungen oder Profile.

 

Digital Recruiting DOWN

 

„Die Mitarbeiterempfehlung hat sich zu einem der Top-5-Kanäle für die Kommunikation von Vakanzen entwickelt. Ihre Bedeutung hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen und ist inzwischen der drittstärkste Kanal bei den Neueinstellungen“, konstatieren die Forscher der Universität Bamberg in ihrer Studie. „Von den Top-1.000-Unternehmen haben etwa vier von zehn ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm implementiert. In der IT-Branche sind es sechs von zehn Unternehmen. Aus Kandidatensicht zeigt sich, dass 18,3 Prozent ihren aktuellen Job durch eine Mitarbeiterempfehlung erhalten haben.“ Na, also: Effektives Recruiting muss nicht teuer sein. (Bild: romaset, Fotolia.com)


 

Auf der Suche nach dem passenden Kanal?

Sie interessieren sich für die Schaltung von Stellenanzeigen und die dafür optimal geeigneten Kanäle? Wir beraten Sie gerne! Kontakt aufnehmen>>>


Individuelles Angebot anfragen!
+