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Mitarbeiter begeistern: 4 Tipps für bessere Recruitingprozesse

Veröffentlicht am 10. April 2019

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Was können Arbeitgeber tun, um mehr Kandidaten für sich zu begeistern? Es gibt Punkte im Recruiting, auf die Talente heute mehr denn je achten. Verschiedene Studien belegen das. 4 Tipps für bessere Recruitingprozesse

 

Die Herausforderung: Der Fachkräftemangel explodiert 

In der Bundesrepublik arbeiten so viele Menschen wie nie zuvor. Dennoch ist mehr als eine Million Stellen unbesetzt. Es mangelt in erster Linie an Ingenieuren, Handwerkern und Pflegern. Auch IT-Experten und Mediziner sind rar. Tendenz in allen Branchen signifikant steigend. Der demographische Wandel führt dazu, dass auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Talente verfügbar sind.

 

Video Case Study UP

 

Unternehmen fragen sich daher zunehmend: Wie kann ich Mitarbeiter begeistern? Studien deuten darauf hin: Viele Bewerber sind schon in einem sehr frühen Stadium im Recruiting enttäuscht. Nämlich schon dann, wenn sie in einer Stellenanzeige den „Bewerbenbutton“ klicken, um sich bei einem Arbeitgeber zu bewerben. Schon hier fällt es ihnen schwer, potenzielle Mitarbeiter zu begeistern.

 

Mitarbeiter zu begeistern: Vielen Unternehmen fällt das schwer

Woran liegt das? Jährlich untersucht die Universität Bamberg im Auftrag des Karriereportals Monster für die Studie Recruiting Trends 2019, was Kandidaten und Recruiter aktuell am meisten bewegt. Dazu nahmen die Forscher auch den Bewerbungs-Prozess genau unter die Lupe. Hier stellten Talente Arbeitgebern keine allzu gute Note aus. Sie bemängelten zum Beispiel, dass Recruiter Kandidaten zu lange warten lassen.

 

Die Ergebnisse decken sich mit einer Studie der Recruiting-Rundumlösung softgarden. Sie zeigt überdies auf, was passiert, wenn sich Kandidaten nicht gut behandelt fühlen: Sie springen ab.

 

Umständliche Recruitingprozesse – Kandidaten sind nicht begeistert

42,5 Prozent der Befragten haben schon einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil sich der Arbeitgeber zu lange Zeit gelassen hat, um zu antworten. In der Tendenz sind Kandidaten ungeduldiger geworden. 2014 erwarteten 57 Prozent der Bewerber, dass Arbeitgeber innerhalb von zwei Wochen oder schneller eine Einladung zum Vorstellungsgespräch verschicken. 2019 sind es 71,3 Prozent.

 

Der Anteil der Arbeitgeber, die aktuell mehr als vier Wochen brauchen, um eine Bewerbung zu beantworten, ist mit 27,6 Prozent immer noch hoch. In ihren Kommentaren berichten Bewerber teilweise sogar über Reaktionszeiten von mehreren Monaten oder mehr: “Die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erfolgte sechs Monate nach Bewerbung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine andere Stelle”, sagt ein Umfrageteilnehmer.

 

Schlechtes Recruiting hat schlechten Einfluss auf die Unternehmensmarke

Negative Erfahrungen im Recruitingprozess wie diese wirken sich unmittelbar auf die Arbeitgeber- und Unternehmensmarke aus. Auch das ist ein Ergebnis der Studie. “Was ich im Bewerbungsprozess erlebe, beeinflusst meine Sicht auf Arbeitgeber”, diesem Statement stimmen aktuell 84,5 Prozent der Kandidaten zu. Bei der Unternehmensmarke sind es 67,1 Prozent.

 

In über 500 Kommentaren berichten Bewerber davon, wie Bewerbungsverfahren ihre Sicht auf Unternehmen verändern. “Wenn Unternehmen schlecht mit den Bewerbern umgehen, heißt das für mich, dass sie auch schlecht mit ihren Mitarbeitern umgehen, was zu unglücklichen Mitarbeitern führt und dann zu weniger guten Produkten”, schreibt ein Teilnehmer.

 

Digital Recruiting DOWN

 

Die Qualität von Recruitingprozessen ist also markenbildend und entscheidet darüber, ob es ein Arbeitgeber vermag, Mitarbeiter zu begeistern. Das kommt nicht von ungefähr. “Bewerber haben schnelle, kundenorientierte sowie unkomplizierte Kommunikations- und Bestellsysteme in ihrer Rolle als digitale und mobile Online-Konsumenten kennen gelernt. Das prägt ihre Ansprüche an moderne Arbeitgeber und ihre Prozesse. Die Fallhöhe ist hier immer noch zu groß”, sagt Mathias Heese, CEO von softgarden.

 

Diese 4 Tipps verhelfen zu besseren Recruitingprozessen.

 

1. Nehmen Sie Ihren Recrutingprozess genau unter die Lupe: Gewährleisten sie bereits eine gute und temporeiche Candidate Experience oder besteht noch Luft nach oben? Um das herauszufinden bewerben Sie sich einfach mal selbst beim eigenen Unternehmen. Dann stellen Sie schnell fest, an welchen Stellen nachgebessert werden muss.

 

2. Lange Recruitingprozesse, die sich über Wochen hinziehen, sind ein absolutes No-Go. Identifizieren Sie im ersten die größten Zeitfresser im Recruiting und eliminieren sie diese im zweiten zugunsten einer kürzeren „Time to Hire“.

 

3. Verzögerungen im Recruitingprozess entstehen häufig durch Medienbrüche. Diese kommen zustande, weil HR-Systeme benutzt werden, die nicht aufeinander abgestimmt sind und nicht einheitlich Daten austauschen. Dann muss alles doppelt und dreifach eingetragen, aktualisiert und im Zweifel auch wieder gelöscht werden. Ein einheitlich digital gesteuerter Abstimmungs-Prozess aus einem Guss ist daher Gold wert.

 

4. Auch bei der Abstimmung mit den Fachabteilungen kommt es immer wieder zu massiven Verzögerungen im Recruitingprozess. Zum Beispiel, weil Rückmeldungen zu Bewerbungseingängen ausbleiben. Wer hier eine Bewerbermanagement-Software einsetzt, spart viel Zeit. Sie sendet automatische Reminder und die Kandidatenbewertung lässt sich in dem System vornehmen. Das geht binnen Minuten und erspart eine langwierige Kommunikation und aufwändige Meetings.

 


 

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