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Gehälter für Fachkräfte: Tipps für die Gehaltsverhandlung mit Kandidaten

Veröffentlicht am 25. February 2019

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Nicht nur Arbeitnehmer sollten sich vorbereiten, wenn sie in eine  Gehaltsverhandlung gehen. Auch Personaler sollten sie sich gut auf dieses Gespräch vorbereiten. Dazu sollten sie sich genau über die marktüblichen Gehälter informieren. 

 

Gehaltsverhandlung: Diese Zahlen sollten Personaler kennen

Einen ersten Überblick, was in punkto Gehalt im Moment zum Standard gehört, liefert etwa der Gehaltsatlas 2019 der Personalberatung Page Personnel. Er analysiert die Gehälter für Fachkräfte in sechs verschiedenen Branchen. Das Ergebnis: Es zeigt sich, dass die Unternehmensgröße, die Branche und die Berufserfahrung einen teils erheblichen Einfluss auf die Höhe des Gehalts haben und die Summen, die in einer Gehaltsverhandlung zur Sprache kommen. Die Analysen basieren auf erfolgreich durchgeführten Vermittlungen sowie auf Kandidaten- und Kundengesprächen im Jahr 2018.

 

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Wichtig sind die Zahlen nicht nur für Bewerber, sondern auch für Personaler. In Jobinterviews sitzen sie in aller Regelmäßigkeit Kandidaten gegenüber und müssen mit ihnen Gehälter verhandeln. Auch stehen mit der bestehenden Belegschaft immer wieder Gehaltsverhandlungen an. Beide Seiten sollten auf keinen Fall unvorbereitet in eine Gehaltsverhandlung gehen, sondern sich im Vorfeld ihre Argumente zurechtlegen. Vor allem sollten sich Personaler darüber informieren, welches Gehalt marktüblich ist. Wer zu niedrig pokert, läuft Gefahr Bewerber und bestehende Mitarbeiter zu vergraulen.

 

Der Gehaltsatlas 2019 der Personalberatung Page Personnel bietet Arbeitnehmern und Personalern eine Orientierungshilfe und kann sie dabei unterstützen, Gehälter und Gehaltsbandbreiten besser zu beurteilen. Er bietet eine Übersicht über die Gehälter von Fachkräften in folgenden sechs Sektoren:

- Einkauf & Logistik

- Information Technology

- Ingenieure & Techniker

- Rechnungswesen & Controlling

- Sekretariat & Assistenz

- Vertriebsinnendienst & Customer Service.

 

Page Personnel beobachtet und analysiert die Entwicklung der Löhne anhand relevanter Einflussfaktoren wie Berufserfahrung, Branche, Funktionsbereich und Unternehmensgröße. Alle Gehaltsangaben stellen Bruttojahresgehälter im Durchschnitt dar. Diese können im individuellen Vergleich abweichen.

 

Gehaltsverhandlung: Eine lange Berufserfahrung zahlt sich aus

Auf die Höhe des Gehalts haben verschiedene Faktoren Einfluss – dazu gehört beispielsweise die Berufserfahrung. Denn über die Jahre hinweg sammelt sich bei den Arbeitnehmern ein beträchtlicher Erfahrungsschatz an. Dieses Wissen lassen sich Unternehmen gerne etwas mehr kosten. Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen den Sektoren: Im Bereich „Information Technology“ ist für Fachkräfte die größte Gehaltssteigerung mit zunehmenden Berufsjahren zu verzeichnen.

 

Wer frisch in den Beruf startet, verdient in diesem Feld ein durchschnittliches Fixgehalt zwischen 28.000 und 36.000 Euro, wohingegen der Lohn eines Arbeitnehmers mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegt. Auch Assistenzkräfte sowie Techniker können sich mit den Jahren über einen deutlichen Gehaltsanstieg freuen. In den Berufsgruppen „Logistik“ und „Lagerwirtschaft“ sind hingegen auch mit zunehmender Berufserfahrung keine hohen Gehaltssprünge zu erwarten.

 

Gehälter: Unterschiede zeigen sich von Anbeginn

Unterschiede zwischen den Gehältern werden aber nicht erst im Laufe des Arbeitslebens sichtbar, sondern zeigen sich schon von Beginn an. Die Spitzenverdiener unter den Berufseinsteigern bei den Fachkräften sind als Ingenieure, im Einkauf oder im Rechnungswesen/Controlling tätig.
Ingenieure können sich im Durchschnitt über ein Fixgehalt zwischen 40.000 bis 45.00 Euro zum Einstieg freuen. Einkäufer steigen mit einem Fixgehalt von durchschnittlich 40.000 Euro ein. Bei Berufsanfängern im Rechnungswesen und Controlling stehen im Schnitt 38.000 Euro auf dem Gehaltszettel.

 

Die Chemiebranche zahlt die besten Gehälter 

Unabhängig vom eigenen Werdegang hat auch die Branche, in der sich ein Arbeitnehmer bewegt, einen entscheidenden Einfluss auf dessen Gehalt. So zeigt der Page Personnel Gehaltsatlas, dass die Chemiebranche im Vergleich am besten zahlt. „In einem der wichtigsten Industriezweige in Deutschland herrscht ein ständiger Innovationsdruck. Deswegen greifen Chemieunternehmen für das Know-how von Mitarbeitern gerne tiefer in die Tasche“, kommentiert Pablo Galan, Senior Executive Director bei Page Personnel, die Spitzenposition der Chemiebranche.
Unter den im Gehaltsatlas von Page Personnel untersuchten Berufsgruppen sind Fachkräfte wie  Personal Assistants (Ø Fixgehalt: 70.000 Euro) die Spitzenverdiener, gefolgt von den strategischen Einkäufern sowie Vorstandsassistenzen (Ø Fixgehalt jeweils: 65.000 Euro) und den C# Entwicklern sowie Produktionscontrollern (Ø Fixgehalt jeweils: 60.000 Euro).

 

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„Der Job eines Personal Assistants umfasst heute viel mehr als Sekretariatstätigkeiten. Sie üben oft verantwortungsvolle Tätigkeiten aus und arbeiten Hand in Hand mit Vorstandsmitgliedern oder Geschäftsführern“, erläutert Galan. „Dies ist kein klassischer 9-to-5-Job, sondern erfordert eine hohe Belastbarkeit und Stressresistenz. Die Unternehmen sind gerne bereit diese Leistungsbereitschaft entsprechend zu entlohnen.“ Am unteren Ende der Gehaltsliste der analysierten Berufsfelder bei den Fachkräften stehen Datentypisten (Ø Fixgehalt: 30.000 Euro) und der IT 1st Level Support (Ø Fixgehalt: 30.000 Euro).

 


 

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