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Die ultimativen Active Sourcing Tipps

Veröffentlicht am 16. Oktober 2015

Ohne Active Sourcing – also die Direktansprache von Kandidaten – läuft heute nichts mehr im Recruiting. Die Stellenanzeige wird zwar immer die Basis bleiben, um nach Herstellung des Kontakts die wichtigsten Informationen über eine vakante Stelle an den Mann oder die Frau zu bringen. Davor gilt es aber die ultimativen Regeln des Active Sourcings zu beherzigen – damit es klappt zwischen Unternehmen und Kandidat….

 

 

Active Sourcing Tipp eins: Reden hilft!
Eigentlich ist es logisch, dennoch wird es gerne verkehrt gemacht. Personaler, die den Auftrag bekommen, nach einem Kandidaten zu suchen, sollten sich vorab schlau machen, welches Set an Skills für die offene Stelle benötigt wird.

 

Wer sich als Recruiter hier allein auf seine Berufserfahrung  verlässt, ist schnell verlassen. Denn die Arbeitswelt ist im Wandel und umso mehr sind auch die Skills, die für eine bestimmte Position gesucht werden, ständig im Fluss. Also: Bitte nicht den Griff zum Telefon scheuen und die Fachabteilung kontaktieren. Zuviel Fachkauderwelsch? Das führt direkt zu unserem Active Sourcing Tipp Nummer zwei…

 

Active Sourcing Tipp zwei: Abgeben, wenn’s unverständlich wird

active sourcingWenn man als Personaler nicht alles kapiert, was die Kollegen aus der Fachabteilung da an Fachausdrücken präsentieren, bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er das zugibt. Fühlt er sich überdies auch nicht unbedingt in der Lage, die geforderten Skills im nächsten Schritt dem Kandidaten anzutragen, ist es ebenso wenig ein Beinbruch, den Kollegen aus der Fachabteilung um Hilfe zu bitten. Etwa, wenn es um das Formulieren einer ersten Kontakt-E-Mail geht. (Bild: Antonioguillem / dollarphotoclub)

 

Heutzutage ist Teamwork im Recruiting gefragt. Um beim Beispiel der E-Mail zu bleiben. Durch den gemeinsamen Austausch wird sie im Endeffekt auch so aussehen, wie sie aussehen soll: Keine Standardfloskeln, stattdessen ein Bezug zu den Skills des Kandidaten und der ausgeschriebenen Stelle. Glückwunsch! Und schon ist der Recruiter wieder einen Schritt weiter.

 

Active Sourcing Tipp drei: Abgeben, wenn’s unverständlich wird

 

Der Kontakt ist angebahnt und das erste Gespräch in Sicht. Bis hierhin ist alles optimal gelaufen. Doch nun gilt es dran zu bleiben und nicht nachzulassen. Die fachliche Komponente bei einem Jobinterview sollte wiederum von der Fachabteilung abgedeckt werden.

 

Der Recruiter hingegen sorgt für die richtige Atmosphäre im Gespräch. Denn allzu oft beschweren sich Kandidaten über eine schlechte Candidate Experience beim ersten Zusammentreffen. Das kann sich eigentlich kein Unternehmen mehr leisten. Denn gute Kräfte sind rar.

 

Es kommt also alles darauf an, einen positiven Eindruck beim Kandidaten zu machen. Ein freundliches Lächeln bei der Begrüßung, ein Händedruck, das Angebot, sich erstmal in Ruhe hinzusetzen und vielleicht noch etwas zu trinken, bevor es losgeht. Das schafft Gemütlichkeit und hilft nicht zuletzt auch dem Kandidaten, die jetzt langsam aufkommende Nervosität abzuschütteln.

 

Active Sourcing Tipp vier: Authentisch bleiben

Seien wir ehrlich. Letztlich geht es in dem Gespräch um nichts anderes als Selbstvermarktung. Was hat das Unternehmen zu bieten? Wie ist es um die Work-Life-Balance bestellt und wie um Weiterbildungen? Wie steht es um die Aufstiegsmöglichkeiten…?

 

Ja, richtig! Heute bewirbt sich der Recruiter beim Bewerber, nicht mehr anders herum. Wichtig dabei ist: Auf dem Boden zu bleiben und keine falschen Versprechungen zu machen. Das rächt sich spätestens beim ersten Rundgang im Unternehmen. Denn Kandidaten haben feine Antennen dafür, ob Realität und Gesagtes übereinstimmen oder nicht und sind im letzten Fall schneller wieder von der Bildfläche verschwunden als dem Personaler lieb ist. Und: Sowas spricht sich in Kandidatenkreisen schnell herum und ist schlecht fürs Unternehmensimage. Also: Authentizität ist mehr als Trumpf!

 

Active Sourcing Tipp fünf: Nach dem Gespräch ist vor dem Vertrag

tracking von Stellenanzeigen

Das Gespräch ist gut gelaufen? Sehr schön! Nun gilt es, Geduld zu wahren. Sie haben mit dem Kandidaten verabredet, dass er eine Woche Bedenkzeit bekommt? Dann ist es ratsam, sich genau daran auch zu halten und frühestens einen Tag nach Ablauf der Frist nochmals nachzuhaken. (Bild: goodluz / dollarphotoclub)

 

Am besten per E-Mail. Denn telefonische Rückfragen sind immer eine heikle Sache. Schließlich könnte sich der Kandidat gerade am Arbeitsplatz befinden und könnte durch den Anruf in Verlegenheit gebracht werden.

 

Soweit, so gut. Nun bleibt uns nur noch die Daumen zu drücken, dass es mit der Liaison zwischen Kandidat und Unternehmen klappt. Und das möglichst lange! (Bilder: Dollarphotoclub)


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