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Wie Sie Mobile Recruiting in Ihre Recruiting Strategie einbinden

Veröffentlicht am 13. November 2015

Sie suchen Kandidaten? Und Sie suchen sie schnell? Dann sollten Sie vor allen Dingen klären, ob Ihr  Unternehmen fit in Sachen mobile Recruiting ist. Denn noch blenden viele Arbeitgeber diesen Sachverhalt aus. Und dann kann der Recruiting Erfolg lange auf sich warten lassen….

 

Man working outdoors with tablet pad. Retro vintage instagram filter

Das Institut für Personalwirtschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität München und Absolventa Jobnet fanden in einer gemeinsamen Studie heraus, dass insbesondere die Generation Y den stationären PC und das Smartphone zur Jobsuche inzwischen gleichwertig nutzen. Befragt wurden 580 Studenten, Absolventen und Young Professionals. Besondere Einigkeit herrschte  bei der Frage nach der zukünftigen Bedeutung der mobilen Jobsuche: 97 Prozent zeigen sich überzeugt, dass diese zukünftig eine immer wichtigere Rollen spielen wird. (Bild: arthurhidden/dollarphotoclub)

 

Mobile Recruiting: Der Trend der Zukunft

Das heißt im Umkehrschluss: Unternehmen, die sich dem Trend langfristig verschließen, können Bewerbungen von Top-Kandidaten über kurz oder lang abschreiben. Denn es ist immer entscheidender, dass sich Firmen auch  auf den kleinen Bildschirmen von Smartphones und Tablets als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Und damit ist keineswegs die Entwicklung einer eigenen Smartphone-App gemeint, über die sich der Bewerbungsprozess abwickeln lässt. Auch wenn einige Unternehmen bereits diesen Schritt gegangen sind: Das ist definitiv noch Zukunftsmusik.

 

Der Einstieg ins mobile Recruiting ist deutlich simpler. Das Wichtigste ist, dass die Karriereseite und die darüber abrufbaren Stellenanzeigen eines Arbeitgebers mobilfreundlich ist. Wie man das herausfinden kann? Ganz einfach: Die eigene Karriere-Website auf einem Android-Handy, einem iPhone, einem iPad und einem Tablet-PC aufrufen. Ist lästiges Hin- und Herwischen auf dem Bildschirm nötig, um an die einzelnen Informationen heranzukommen? Schlecht! Dann ist die Webseite überarbeitungsbedürftig.

 

Mobile Recruiting: Responsives Design ist das A und O

gefälschte Stellenanzeigen

Ziel sollte es sein, sie im responsiven Design abrufbar zu machen. Responsives Webdesign ermöglicht mit Hilfe von HTML5 und CSS3, das Layout einer Website so flexibel zu gestalten, dass dieses auf dem Computer-Desktop, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit bietet und der Inhalt gänzlich und schnell vom Besucher aufgenommen werden kann. Sprich: Der mobile User ist nicht mehr ständig gezwungen, Inhalte mühsam zu vergrößern und wieder zu verkleinern oder die Ansicht dauernd nach links und rechts  zu verschieben, um Textpassagen lesen zu können. (Bild: jolopes / dollarphotoclub)

 
Unternehmen sollten vor allen Dingen dann schnell handeln, wenn der Wettbewerb seine Karriereseiten bereits auf responsives Design umgestellt hat. Denn das kann im Kampf um Talente den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten. Die gute Nachricht: Firmen müssen das Rad, besser gesagt ihre Webseite, an dieser Stelle nicht neu erfinden. Es gibt diverse Anbieter, die bereits fertige Module für Karrierebereiche vorhalten. Diese können exakt auf die Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden – auch in punkto Design. Über eine Schnittstelle kann die Karriereseite dann in die eigentliche Homepage integriert werden.

 

Mobile Recruiting: Die Inhalte optimieren
Der Karrierebereich sollte inhaltlich der Zielgruppe alles bieten, wonach sie sucht. Dazu sollen Unternehmen ihre Kandidaten gut kennen und ihnen die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen. Hier kann Marktforschung im kleinen Kreis  nicht schaden.  Unternehmen können ihre Bewerber zum Beispiel direkt nach den Vorzügen oder Nachteilen ihrer Karriereseite befragen. Natürlich nicht im Vorstellungsgespräch – das würde zu sehr ablenken. Aber warum nicht auf eine kleine Online-Befragung im Nachgang zurückgreifen? So lässt sich schnell, einfach und unmittelbar herausfinden, ob man die Zielgruppe bei ihren Bedürfnissen abholt, oder an welchen Stellen nachgebessert werden muss.

 

Manchmal führt aber auch ein Zuviel an Information zum Unmut der Kandidaten. Denn gerade im Internetzeitalter geht es um schnelle, schnell verständliche Informationen. Daher sind lange Textblöcke, zu lange Sätze und Fremdworthäufungen ein klares NO-GO. Stattdessen ist es besser, kurze Sätze zu verwenden sowie hier und da gliedernde Bulletpointlisten einzufügen. Auch Zwischenüberschriften sollten nicht vergessen werden. Das macht es dem Leser einfacher, sich im Text zu orientieren. Und bei all dem gilt: Konzentration aufs Wesentliche. Denn der Leser will sich hier einen ersten Überblick verschaffen. Ins Detail kann man immer noch im Vorstellungsgespräch gehen.
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Weiterhin hilfreich ist es, strukturierende Reiter für verschiedene Themen einzubauen. Das macht die zu bewältigende Textmenge übersichtlicher und der Leser kann sich je nach Interessenlage zu den Themen navigieren, die ihn interessieren und andere ausklammern. Das ist ein großes Plus für die User Experience. Fazit: Unternehmen eröffnet mobile Recruiting die Chance, sich besser bei Kandidaten zu positionieren und messbare Verbesserungen im Recruiting zu erzielen.

(Bilder: Dollarphotoclub)


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