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Recruiting Trends: Die fünf heißesten Themen

Veröffentlicht am 6. November 2015

Der Wandel im Recruiting schreitet voran. Kandidatenansprache ist zum Beispiel angesagt statt Stelleninserate zu schalten und abwartend die Hände im Schoß zu falten. Gleichzeitig überschwemmen neue Recruiting Tools und Technologien den Markt. An welchen Recruiting Trends kommen Unternehmen über kurz oder lang nicht mehr vorbei?

 

Recruiting Trend 1: Candidate Experience

AGG

Zu den Top Recruiting Trends gehört die Candidate Experience. Denn der Arbeitsmarkt entwickelt sich infolge des demographischen Wandels und Fachkräftemangels immer stärker zu einem Arbeitnehmermarkt. Unternehmen sollten also ihren Recruitingprozess so gestalten, dass der Kandidat im Mittelpunkt steht, um ihm ein möglichst positives Erlebnis mit dem Unternehmen zu bescheren. Ein wesentlicher erster Schritt ist in diesem Zusammenhang die Optimierung des eigenen Employer-Brandings und gleichzeitig Recruiting Trend Nummer zwei. (Bild: ArtFamily / dollarphotoclub)

 

Unternehmen sollten hier unbedingt die richtigen Weichen stellen, um ihr Arbeitgeberimage nachhaltig aufzupolieren. Denn aus Sicht der Kandidaten unterliegt ein attraktiver Arbeitsplatz heute völlig anderen Kriterien als noch vor ein paar Jahren. Vor zehn Jahren legten Bewerber noch größten Wert auf den Inhalt der Tätigkeit, das Gehalt, oder die Sicherheit des Arbeitsplatzes.

 

Recruiting Trend 2: Employer Branding

Aufstiegschancen, Weiterbildungsmaßnahmen, flexible Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf waren seinerzeit eher unwichtig. Genau diese zählen inzwischen jedoch zu den wichtigsten Merkmalen für einen attraktiven Arbeitgeber. Kurzum: Nicht nur der Arbeitsmarkt dreht sich, auch die Ansprüche der Kandidaten.

 

Mindestens in punkto Recruiting haben Unternehmen auf die veränderten Ansprüche der Kandidaten bereits reagiert. Die Stellenanzeige auf dem Papier wich der leichter zugänglichen Online-Stellenanzeige. Die Papierbewerbung bekam die Formularbewerbung zur Seite gestellt. Und mit dem Aufkommen der Social Media-Kanäle wie Facebook, Xing und Co. trat in den letzten Jahren die unmittelbare Kommunikation mit den Bewerbern in den Vordergrund.

 

Recruiting Trend 3: Mobile Recruiting

one click bewerbung

Der Prozess einer Neuorientierung im Recruiting ist also in vollem Gange. Aktuell beschäftigen sich viele Unternehmen stark mit dem Thema „Mobile Recruiting“. Denn immer mehr Kandidaten nutzen ihr Smartphone zur Suche nach offenen Stellen, beklagen aber, dass viele Angebote von Unternehmen nicht für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert sind. (Bild: van Krug / dollarphotoclub)

 

Fatal! Denn das kann viele Talente dazu bringen, wieder abzuspringen. Denn in Zeiten, in denen sie sich den Arbeitgeber aussuchen können und nicht mehr umgekehrt, ist es nicht unbedingt gesagt, dass sie sich die Mühe machen, eine Stellenanzeige, die sie über ihr Handy gefunden haben nochmals zuhause am PC aufzurufen.

 

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Recruiting Trend 4: Zielgruppenansprache

Wie können sich Unternehmen also fit für die Zukunft des Recruitings machen? Wichtig ist hier in erster Linie, seine Bewerberzielgruppe genau und gut zu kennen und diese bei ihren Bedürfnissen abzuholen. Neben technischen Details wie einer mobiloptimierten Karrierehomepage oder Stellenanzeigen im resonsiven Design, geht es auch um die Einschätzung ihrer Ziele, Werte und Verhaltensweisen.

 

Hierauf müssen sämtliche Aktivitäten im Personalmarketing und in der Personalauswahl ausgerichtet werden. Fühlt sich die Zielgruppe beispielweise durch eine starke Social-Media-Nutzung angesprochen, sollten Arbeitgeber dort auch sehr starke Präsenz zeigen und ihren Mitarbeitern das nötige Wissen an die Hand geben, mit der jeweils relevanten Zielgruppe kommunizieren zu können.

 

Recruiting Trend 5: Digitalisierung

Der Recruiting-Prozess wird in Zukunft noch digitaler werden als er es jetzt schon ist. Unternehmen werden nicht nur bei dem Schalten von Stellenanzeigen eine noch stärkere IT-Unterstützung erhalten, sondern zum Beispiel auch bei der Vorauswahl von Bewerbungen. Das Schlagwort in diesem Zusammenhang ist „Robot-Recruiting“.

 

Die Rede ist in diesem Zusammenhang nicht etwa von einem Androiden, der Platz neben dem Personaler nimmt, sondern von einer Software, die eingegangene Bewerbungsunterlagen und Lebensläufe von Bewerbern scannt und analysiert. Der Computer ist es letztlich auch, der für den Recruiter anschließend eine erste Vorauswahl der Kandidaten trifft.

 

Dies könnte die Chance einer besseren und auch faireren Vorauswahl geeigneter Kandidaten bieten: Immerhin unterscheidet der Computer nicht nach Äußerlichkeiten, Ethnie oder Geschlecht. Es bleibt also spannend im Recruiting! (Bilder: Dollarphotoclub)


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